Ein Plädoyer für gute Mütter

Von allen Seiten liest und hört man Statements für “schlechte Mütter” – und versteht darunter, dass man als Eltern erst für seine eigenen Bedürfnisse sorgen, dass man sich nicht von den Kindern auffressen lassen sollte.

Es spricht nichts dagegen. Absolut nichts.

Aber müssen sich diese Leute nun wirklich ernsthaft oder im Spass “schlechte Eltern ” nennen?

Ist es nötig, dass sich einige – nur um nicht als “Supermutter” tituliert zu werden, auf denen sie dann gerne herumhacken – nach unten anpassen und ihren Kindern absichtlich und gegen besseres Wissen schlecht ernähren und ständig vor dem Fernseher parkieren?

Es gibt sie, die schlechten Eltern. Sie verprügeln, misshandeln und vernachlässigen ihre Kinder. Ich will nicht mit ihnen in einem Atemzug genannt werden, auch nicht im Spass!

Mit welcher Aufgabe ich bisher in meinem Leben auch immer betraut wurde: Ich wollte sie immer möglichst gut machen und ich habe sie immer nach bestem Wissen und Gewissen erfüllt.

Wieso sollte dies mit der Mutterschaft anders sein? Weshalb sollte ich bei einer der wichtigsten Aufgaben, die mir bisher begegnet sind, weniger als das Beste geben? Und mich gar dafür schämen, dass ich mein Bestes geben will?

Ich will eine gute Mutter sein! Ob ich dieses Ziel erreicht habe, wird mir mein Kleiner in zehn, zwanzig oder dreissig Jahren sagen können.

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