Verwöhnte Bälger

Verehrte Frau Gminggmangg, dieses Ihr Posting gefällt mir so ausgezeichnet, dass ich mich traue, die neue Reblog-Funktion von WordPress anzuwenden.
Sollte es uns jemals in Ihre werte Stadt verschlagen, seien Sie gewiss dass unsere verwöhnten Bälger sich gegenseitig von unseren jeweiligen Rücken her zuwinken und viele Gemeinsamkeiten entdecken werden. Ausser natürlich, dass ich meinen Sohn im Camouflage-farbenen MeiTei in die RS tragen und ihn dort auch einschlafbegleiten werde. Aber die Wurst in Herzform muss ich mir merken, die würde sich in einem soldatischen Fresspäckchen gar hübsch machen.

One thought on “Verwöhnte Bälger

  1. Andrea Mordasini, Bern

    Ach, Babies und Kleinkinder kann man doch gar nicht zu fest lieben, im Gegenteil! Schade und traurig, dass dies einige wohl nie begreifen werden und immer gleich von „Verwöhnen“ sprechen. Ein Kleinkind tragen, in den Schlaf begleiten/stillen, Familienbett anbieten und ihm so zusätzliche Wärme, Nähe, Sicherheit und Geborgenheit geben, ist für mich selbstverständlich und hat mit Verwöhnen im negativen Sinne rein gar nichts gemeinsam! Das sind für mich zwei paar verschiedene Schuhe.

    Natürlich gibt es „verwöhnte“ Kinder. Es sind diese verzogenen, verhätschelten, „verpipäpelten“ und verweichlichten Geschöpfe jener panischen und überbeschützenden Helikopterelten… Kinder, denen immer und überall sämtliche Steine/Gefahren aus dem Weg geräumt und Verantwortung abgenommen werden und die es sich später noch als unreife Erwachsene im „Hotel Mama“ auf Kosten der Eltern gut gehen lassen…

    Doch Kinder, deren Eltern den Unterschied zwischen Bedürfnisse befriedigen und verhätscheln kennen, sind auf dem richtigen Weg zu selbstsicheren, selbstständigen, respektvollen und selbstbewussten Erwachsenen :)!

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