8 thoughts on “Stillen und soziale Mobilität zwischen den Generationen

  1. junaimnetz

    Wow, danke für die Mühe, die Du Dir gemacht hast! Ich habe mich bei den Schlagzeilen gefragt, ob wir denn wirklich noch ein wie auch immer geartetes Papier bräuchten, das den Müttern zeigt, was für ausgesprochen schlechte/ egoistische/ fahrlässige Mütter sie sind, wenn sie nicht stillen. In meinem Bekanntenkreis haben mehrere Frauen gar nicht oder nur ganz kurz stillen können, und für die war/ ist das sehr schlimm. Diese Art Pauschalaussagen machen es dann oft noch schlimmer. Toll, dass Du mal dahinter geschaut hast und die Zahlen in eine etwas relativierte Beziehung setzt – ich weiß jetzt schon, dass ich diesen Blogpost mehrfach empfehlen werde;)

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    1. Katharina

      Der Umkehrschluss ist NIE richtig! Wenn es immer wieder heisst, dass Stillen das Optimum ist, bedeutet das in keinem Fall, dass nicht-Stillen schlecht ist! Sondern einfach die zweitbeste Lösung. Und die ist hier in unseren Breitengraben immer noch verdammt gut. Lasst Euch bitte nichts anderes einreden.

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  2. Liebling nicht jetzt

    Ich habe den Eindruck, dass ständig neue Studien erscheinen, die mal dies und mal das empfehlen und was heute richtig ist, kann morgen schon wieder ganz falsch sein und umgekehrt. Dass Stillen zu sozialer Bindung führt und dies möglicherweise emotionale Intelligenz begünstigt ist sicher nicht von der Hand zu weisen. Aber mehr eben auch nicht. Dein Fazit ist da ja auch sehr deutlich. Bis zum Erwachsenenalter gibt es so viele Einflüsse und Faktoren die das Individuum beeinflussen, dass es mir fast unmöglich erscheint, überhaupt einen Rückschluss auf das Stillen zu finden.

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    1. Katharina

      Da spielt so viel mit rein, dass man am Ende gar nicht mehr sagen kann, was den Ausschlag gab. Und sogar wenn man es könnte, wäre es immer noch kein zwingender Schluss: Nicht alle gestillten Kinder werden später erfolgreicher als ihre Eltern und es gibt auch viele ungestillte Kinder, die erfolgreicher sind, als ihre Eltern.
      Und zweitens ist es mit stillen allein noch lange nicht getan.

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