Was der Schnuppertag in der Schule mit dem Autofahren zu tun hat

Kurzer freut sich auf die Schule, sagt er. Denn dann könne er endlich das Autofahren lernen, sagt er.

Bild: Steglich / pixelio.de

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Neulich war bei uns Schnuppertag in der Schule. Mit Harmos beginnt die obligatorische Schulzeit ja schon zwischen vier und fünf Jahren und dauert geschlagene elf Jahre, während denen wir zur Hochsaison in Urlaub zu fahren gezwungen sein werden und längere Überlandreisen unmöglich sind.

(wobei ich kürzlich erfahren habe, dass streng genommen der Unterricht obligatorisch ist und nicht die Schule, Homeschooling wäre also möglich, sollten wir wider Erwartens das Budget für eine Weltreise zusammenkratzen, bevor wir im AHV-Alter sind)

Kurzer mag natürlich, wie sein Vater und ich, grosse, schwere Fahrzeuge mit Vierradantrieb einer aus Film (Lara Croft) und Fernsehen (Born Free) bekannten britischen Automarke. Und natürlich möchte er so schnell wie nur irgend möglich damit fahren lernen. Damit das Genöle aufhört, habe ich ihm vor langer Zeit schon erklärt, dass er das erst dürfe, wenn er die Schule fertig habe, und gross genug sei, um die Pedale erreichen zu können (Zweiteres ist schon bald der Fall, er ist ja auch schon 4.5jährig).

Am Abend vor dem Schnuppertag lagen wir so im grossen Bett und debrieften wie immer den Tag. Ich klärte Kurzen auch darüber auf, dass er am nächsten Tag früh raus müsste, da wir wie gesagt die Schule besuchen und seine Lehrerinnen kennen lernen würden.

“Und am Nachmittag lerne ich Auto Fahren”, antwortete er mit ernstem Nicken.
“Wie kommst Du denn darauf?” fragte ich verblüfft.
“Weil Du es versprochen hast, Mama: Nach der Schule darf ich Auto Fahren lernen!”

Jetzt frage ich mich natürlich die ganze Zeit, wie ich aus DER Nummer mit Anstand wieder rauskomme.

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