Ernetztes und Vernetztes im September 2014

Warten auf die Beute (Bild Gitti Moser @ pixelio.de)

Was ist mir diesen Monat ins Netz gegangen?
(Bild Gitti Moser / pixelio.de)

Das war unser September 2014:
Ich habe jetzt wieder ein Fahrrad und Kurzer liebt es, mit mir von der Werkstatt zum Spielplatz und wieder zurück zu fahren. Die Arbeit ist wie immer spannend und bereichernd. Ich mag mein Leben!

Auch die Kinder anderer Eltern werden gross, werden erzogen, und schreiben oder berichten darüber, wie es sich anfühlt und was andere dazu meinen. Hier meine Links des Monats September 2014.

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Frau Nieselpriem (ein noch junges Blog mit Attribut “absolut lesenswert”) schreibt als Gastautorin bei Frau Mutter über Rollatormütter, Omamütter und Mütter, die mit Kaffeebechern in der Hand auf Bäumen rumsitzen: Mutter werden ab 40.

Ich werde ja ab und zu wegen meiner Ratgeberitis angezündet. Ob ich das nötig habe, werde ich gefragt, ob ich so unsicher sei, dass ich ständig Bücher übers Elternsein lesen müsse. In Zukunft werde ich zurückfragen: Wie unsicher ist ein Koch, der Kochbücher liest? – Wir sind keine Sorgenkinder.

Immer wieder lesenswert sind die Montags-Mantras von Nicola Schmidt.

Über die wichtigen Geschäfte im Migros-Magazin konnte ich herzhaft lachen. Denn es hat was.

Wie in einem Heim in Florida mit so genannt schwer erziehbaren Jungen umgegangen wurde lässt einem die Haare zu Berge stehen. Und von den Versuchen einer Anthropologin, den ehemaligen Insassen eines Erziehungsheimes Gerechtigkeit widerfahren zu lassen: Heim in die Hölle.

In dieser Reportage über die Krankheit Alzheimer erscheint eine 16jährige, die ihre demente Mutter pflegen muss. Der ganze Bericht hat mich zutiefst beeindruckt: Der Geist von Antioquia.

Constantin Seibt hat für den zürcher Tagesanzeiger eine Ode verfasst, in der es ums Zeit verplempern, neue Entdeckungen und eine Expedition in ein Paralleluniversum geht. Wunderschön geschrieben: Der Planet der Eltern.

Wenn man der Presse glaubt, muss es schrecklich sein, heute ein Kind zu sein: Stress, Drogen, Therapien, Mobbing und Gewalt scheinen den Alltag unserer Kinder und Jugendlichen zu bestimmen. Der Zeit-Autor Martin Spiewak hat nachgeforscht, ob es wirklich so furchtbar ist: Wir sind keine Sorgenkinder.

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Tagesaktuelle Lesetipps findet Ihr auch auf meiner Facebookseite: https://www.facebook.com/MamahatjetztkeineZeit 

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