Vernetztes im November 2014

ins Netz gegangen
(funnytools / Pixabay)

Unser November war kalt und neblig, wie für alle anderen auch. Daneben gingen zwei Haushaltsgeräte und zwei Autos auf Grundeis. Das hätte irgendwie nicht sein müssen. Bronchitis, Entzündung der Nasennebenhöhlen und die Lungenentzündung des Kurzen haben den Monat dann besinnlich ausklingen lassen.

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Über das schwierige Verhältnis zwischen Kindern und Eltern in Migrantenfamilien schreibt Hakan bei Kleinerdrei: Bruchreif.

90 Menschen, darunter auch Kinder und Babys, sterben in der Sahara im Niemandsland zwischen Niger und Algerien. Schlepper hatten sie nach einer Reifenpanne ohne Wasser und Nahrung zurück gelassen. Europa schweigt und schickt mehr Geld nach Niger, damit die Grenzen besser bewacht werden können: Stirb nicht. Geschichte einer Flucht.

In Sierra Leone herrscht in Anbetracht der Ebola-Epidemie vor allem Hilflosigkeit und Angst. Über 4500 Menschen sind in Sierra Leone, Liberia und Guinea bisher gestorben und das Virus scheint sich nicht aufhalten zu lassen. Es wird erwartet, dass sich bis Januar 2015 eine Million Menschen angesteckt haben wird. Ein Team der Zeit ist dem Ursprung der Seuche nachgereist und beschreibt die menschliche Katastrophe dahinter: Wie das Virus in die Welt kam.

CookiesAdvent steht ja quasi schon vor der Tür und die ersten bloggenden Eltern haben erste Testläufe für die Weihnachtsbäckerei bereits hinter sich. Frau Cloudette teilt ihre Erfahrungen mit anderen Eltern: Backen mit Kleinkind, so gelingt’s!

Über einen autobiographischen Artikel des Schwedischen Fotomodells Lina Scheynius bin ich auf ihre Webseite gestossen, auf der sie einen Teil eigenen Fotos veröffentlicht, die sie als Fotografin aufgenommen hat. Besonders berüht hat mich die Serie “make more love book”. Aber macht Euch ein eigenes Bild: Say Hi to Lina Scheynius.

Die Autorin Meike Büttner nimmt an vielen Wettbewerben teil. Texte, die “aus guten oder schlechten Gründen” nicht gewinnen, will sie in Zukunft im Blog “Wo die Angst ist, ist der Weg” veröffentlichen, um zu verhindern “dass ich faul werde und Texte mehrfach verwende. Ihr Pech, unser Glück, bin ich versucht zu sagen. Als Einstieg empfehle ich “Grammatik der modernen deutschen Familie“.

So kurz vor dem Startschuss zur globalen Konsumorgie namens Weihnachten, hat Mama Arbeitet eine “unvollständige Liste” darüber veröffentlicht, “was Armut mit dir macht”. Mir gefällt Punkt 13 am allermeisten: Was Armut mit dir macht. Eine unvollständige Liste.

Mareice vom Kaiserinnenreich interviewt Mütter von Kindern mit Spezialeffekten. Schonungslos offen, aber ohne zu jammern, berichten sie über ihren Alltag. Am besten gleich bookmarken oder in den Feedreader packen: Der Mütterfragebogen – Special needs edition.

Die Geschichte von Amina, die von ihrer eigenen Mutter nach Somalia entführt wurde, um dort zu einem “anständigen Mädchen” erzogen zu werden, lässt mein Herz bluten: Fahrt zur Hölle.

 

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