Vernetzt im Juni 2016

Juni 2016. Regen. Fussball. Örks.
Und die Swiss Blog Family.
Kurzer hat sich seit einem Jahr keinen Knochen gebrochen – das will gefeiert werden!
Daneben viele tiefgründige Gedanken und etwas Spocht, das Ende der Vorschulzeit und die grossen Sommerferien, bevor der Ernst des Lebens los geht.

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Wie leicht geht mir doch ein Pfnächzen, ein “ich bin zu dick” oder “mann, ich muss dringend mal abnehmen” von den Lippen. Aber was macht das mit unseren Kindern? Cornelia alias “Auf Zehenspitzen” macht sich darüber Gedanken: Mein Bauch ist dicker als deiner.

Ach herrjeh, wie kommt mir das bekannt vor und wie bin ich froh, dass wir wenigstens dieses Thema hinter uns haben (leider folgen andere “WAS?! das kann er IMMER noch nicht?!”s): Ist er denn schon sauber?

Ein bekanntes Online-Magazin für Mütter klaut seit mehreren Jahren Content von Blogger/innen und gibt ihn als Eigenen aus. Auch Jessika von Herz und Liebe wurde ohne zu fragen Content einfach geklaut und sie hat das nicht auf sich sitzen lassen, sondern ihre Anwältin eingeschaltet. Wichtig! Urheberrecht von Bloggern. Wenn der eigene Artikel ungefragt verwendet wird.

Mennory erklärt, wie Integration wirklich funktioniert. Besser hätte ich es auch nicht erklären können.

Assume good faith ist ein Satz, den ich schon bald nach meiner “Landung” im Internet irgendwann in den 1990er Jahren gelernt habe. Er stammt aus der Netiquette (weiss heute überhaupt noch jemand, was das ist?!) und bedeutet: Versuche beim Lesen eines Textes oder Postings immer von der guten Absicht Deines Gegenübers auszugehen und dass es aus seiner Perspektive ehrenwerte und legitime Gründe für sein Handeln hat. Assume good faith funktioniert auch im sozialen Bereich der Kohlestoffwelt und ist seit Jahren mein Motto, wenn ich mit Menschen zu tun habe, über deren Handeln ich mich aufrege. Wie angebracht und richtig diese Einstellung auch im Zusammenleben mit Kindern sein kann, beschreibt Mareike von “Liebevolle Familie”: Das Mantra der guten Gründe.

“Wo sind die Abenteurer hin? Wo die Menschen, die für eine Sache richtig brennen? Wo diejenigen, die an ihre Grenzen und darüber hinausgehen? Warum kennen wir solche Menschen nicht mehr?” – Diese Fragen stellt sich nicht nur Frau Haessy, sondern auch zahlreiche ihrer Leserinnen und Leser. Wieso eigentlich nicht? – Why the fuck not?

Zulauf (Rückbesinnung?) zu faschistoiden, rechtskonservativen Ideologien in allen postindustriellen Ländern weltweit… Den Erfolg von Brexit, Donald Trump, der AfD oder der Schweizerischen SVP allein mit der schlechten Schulbildung der Massen erklären zu wollen, wäre zu kurz gegriffen. Die Zusammenhänge und Herausforderungen der modernen Welt sind hochkomplex geworden und damit die Verunsicherung der Menschen, die sich auf die Suche nach der Geborgenheit einfacher Antworten machen. Umso wichtiger wäre es, dass jene, die dahinter sehen können, mithelfen würden, die Welt zu erklären. Aber wo sind eigentlich die Intellektuellen abgeblieben? Die Intelligenz hat versagt oder: Warum Dummheit den Brexit nicht erklären kann.

Wieder mal ein Artikel beim “gewünschtesten Wunschkind aller Zeiten”, bei dem es einfach nichts hinzuzufügen gibt: 6 Erziehungsfehler, die zu Arschlochkindern und Tyrannen führen.

 

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