Vernetzt im September

Oh Ihr Lieben, mögt Ihr noch mehr Ausreden hören, weshalb ich kaum zum Lesen, geschweige denn zum Schreiben komme? Ich auch nicht mehr. Der September verging im Flug, keine Ahnung wo die Tage geblieben sind. Der Kurze hat sich in der Schule gut eingewöhnt, war erstmal auf dem Rummelplatz und durfte erstmals selber den Landrover im Gelände fahren. So viel Neues und Muddi stolpert irgendwie den Veränderungen hinterher, während sie versucht, hier alles zusammenzuhalten.

Naja, immerhin bei ein paar der Artikel, die ich im Laufe des Monats gelesen habe – es waren natürlich viel mehr – habe ich daran gedacht, den Link für Euch zu speichern. Voilà:

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Vor einiger Zeit hatte ich an dieser Stelle darüber geschrieben, warum wir uns gegen Homeschooling entschieden haben. Nicola Schmidt von artgerecht bringt meine Gedanken noch viel schöner auf den Punkt wenn sie sagt, dass sich artgerechte Kinderhaltung und Dorfschule keinesfalls ausschliessen müssen – im Gegenteil: Artgerecht lernen – Die Schule als Dorf.

Pokémon Go ist DER Riesenwunsch meines Kurzen. Natürlich müsste man anstelle meines 5-jährigen Modells erstmal ein Smartphone oder ein Tablett anschaffen, das die APP rein grössenmässig verdauen mag. Aber wenn ich die nötige Technik hätte, würde ich Pokémon Go schon lange installiert haben. Auch wenn viele in meinem Umkreis das doof finden, finde ich das Spiel eine coole Art, etwas gemeinsam zu unternehmen (denn bei dem schönen Sommerwetter bleibt die DS stecken und wir spielen nicht gemeinsam Super Mario Bros…. nicht!). Hier schreibt Katja Reim von “Mein Computerkind” ein Plädoyer für das gemeinsame Gamen: Pokémon Go – Auch die Chancen sehen.

Rike Drust (“Muttergefühle, Gesamtausgabe”) hat einige Scheissgute Bücher über Pupsen, Kacken und Co. zusammengestellt. Hier werden keine Fragen offen gelassen!

“Jammern ist ein bisschen wie Anlauf nehmen” – so beschreibt Tina von Werdenundsein die Wochen, bevor sie die Entscheidung trifft, ihre Komfortzone nicht nur auszudehnen, sondern gleich über den Rand zu springen: Komfortzonen.

Mit ein Grund, dass ich momentan so wenig blogge ist die Tatsache, dass mit dem Eintritt in die richtige Schule unsere innerfamiliären Beziehungen einen neuen Level erreicht haben (das habe ich jetzt aber schön gesagt!). Mascha von “Strategien einer Mutter” hat das schön zusammengefasst: “Ja, ja” heisst: “leck mich am Arsch!”.

Der Kinderdok für einmal nicht kämpferisch, sondern nachdenklich: Was tut ihr euren Kindern an?

Nochmal Rike Drust. In ihrem brillanten Buch “Muttergefühle, Gesamtausgabe” (Werbelink) gibt es ein Kapitel über Schlaftrainings und Schreienlassen. Hier beschreibt sie sehr ehrlich und berührend, wie sie heute über das Thema denkt: Wer schlafen will, sollte das Heulen lassen.

 

Deine Meinung interessiert mich: