Vernetzt im November 2016

November 2016, der Monat, in dem fast die erste Frau zur Präsidentin der USA gewählt worden wäre. Hillary Clinton hat in einer historischen Wahl mit 2 Mio Stimmen Vorsprung die Mehrheit im Volk erreicht, ist aber auf den letzten Metern am Wahlmännersystem gescheitert.
Die Wahl ihres Gegners Donald Trump zum mächtigsten Mann der Welt und seine Auswahl an Männern, die ihm in den nächsten vier Jahren mit Rat und Tat zur Seite stehen sollen, hat nicht nur die US-amerikanischen Unterschichten, Minderheiten und indigenen Völker erschüttert, sondern planetenweite Wellen geschlagen.

Daneben hat am 12. November die 1. Swiss Blog Family stattgefunden, an dessen Organisation ich massgeblich beteiligt war. Auch der Supervollmond ist wohl an den meisten Erziehungsberechtigten nicht ohne ihn zu bemerken vorbeigegangen.

Die Wasserschützer-Proteste am Standing Rock und die Tatsache, wie die Welt dabei zuschaut, dass Aleppo mitsamt allen Menschen, die noch dort leben, zusammengeschossen wird, haben mir den November mehr oder weniger gründlich versaut. Und dann ist auch noch Leonard Cohen gestorben, ein Sänger, der mich seit über 30 Jahren begleitet.

Nun, trotz allem habe ich wie jeden Monat Blogartikel, die mich bewegt haben, gesammelt und für Euch zusammengestellt:

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Auch wenn unser Bub schon etwas grösser ist, bleibt er doch en ungestümer, wilder Kerl. Annas Worte geben mir meine Gelassenheit zurück und tun mir einfach gut: Wo die wilden Kerle wohnen.

Am Tag nach den Präsidentschaftswahlen in den USA hat Nessy diesen Text geschrieben, der mir sowohl für die Wahlen in Deutschland als auch unsere nächsten Eidgenössischen Wahlen wichtig scheint: Die Wahl der Entmachteten.

Ich glaube, Das Nuf wollte uns mit diesem Text zum Nachdenken bringen. Sorry, aber ich habe mich scheckig gelacht: Wenn der Damm reisst, ist jede Frau froh, wenn die Füsse wenigstens pediküriert sind.

Bei diesem Artikel vom Kinderdok musste ich am Ende heulen: Heimat.

Limalisoy und ihr Gast Dennis schreiben ohne Gefühlsduselei darüber, was Depressive am meisten benötigen: Wertschätzung. Kann ich so unterschreiben.

Tina (vom werden und sein) hat einen bewegenden TedX-Talk über ihre Erfahrungen als Mutter, deren Kinder beim Vater wohnen, gehalten: Wie ich mal einen TedX-Talk hielt #tedxstuttgart.

Gleich nochmal Tina, die eine wichtige Frage stellt: Warum ist das Hab und Gut eines Menschen wichtiger als das Leben eines anderen Lebewesens? Der Maulwurf.

Mutterherzschmerz bei Henrike. Nach meiner Gefühlsduselei von neulich legt sie noch einen drauf: Mutterherzgeschwurbel.

 

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