Ahoiii: „Fiete – Die grosse Fahrt“

Diese Rezension wurde diktiert von „Super-Hulk“, alias Kurzer, 7.5 Jahre

 

Handlung

Am Hafen sind die drei Freunde am Hämmern. Und der Hinnerk möchte ein winzigkleines Probefährtchen machen. Nachher gehen sie alle schlafen. Und der Hinnerk kann einfach nicht schlafen. Und dann schleicht er sich an das Deck und drückt auf den Knopf drauf und die Botilda zuckert (sic!) ins grosse Meer hinaus.
Und einen Moment später macht die Botilda RUMMMS wenn sie an einen Felsen heran schlägt. Und der Hein und der Fiete schletzt es direkt durch die Gegend und der Hinnerk ist tief eingeschlafen und dann ist er auch aufgewacht.
Und der Fiete sagt: „Was ist denn das gewesen“.
Und die zwei Freunde gehen ans Deck nachsehen was passiert ist und der Fiete erwischt den Hinnerk am Steuerrad. Und er jammert „aber ich bin nur kurz eingeschlafen“.
Und der Fiete hat geschumpfen: „Kurz eingeschlafen, das ist aber mega lange gewesen“.
Und der Hinnerk hat gesagt: „Hört doch auf herumzuschreien, zuerst müssen wir mal schauen, wo wir sind“.
Und die drei Freunde klettern auf den Felsen und der Hein und der Hinnerk sagen: „das ist ja ein Leuchtturm“.
Und der Fiete sagt: „Aber wir sind ja gar nicht in Afrika“.
Und der Rest verrate ich nicht.

 

Die Meinung der Zielgruppe

Ich liebe Fiete und seine Freunde. Und Kapitäne mag ich sowieso ganz fest. Ich bin ein Lehrlingskapitän auf dem Schiff von meinem Papa.
An dieser Geschichte gefällt mir die ganze Geschichte und der Witz am Schluss, den ich euch nicht verraten habe, gefällt mir besonders gut.
Ich freue mich schon auf die nächste Geschichte von Fiete und darauf, wenn Mama endlich ein Tablet kauft wo ich die alle Fiete-APPs installieren kann und nicht immer zu wenig Speicher ist.

 

Das Fazit der Erziehungsberechtigten

Fiete ist cool, und zwar sowohl die APPs, mit denen ja alles angefangen hat, als auch die Bücher. Darüber habe ich mich ja schon einmal ausgelassen.

Das Autorenteam von Ahoiii – namentlich Jan Kloevekorn und Wolfgan Schmitz, unterstützt von Karz von Bonin, Sven Morawek und Sarah Walitzek – bringt auch in diesem Band einen ganz seltenen Spagat zustande: Eine mitreissende und spannende Geschichte zu schreiben, die ganz ohne Gewalt auskommt, und darüber hinaus noch eine tiefere Moral hat, die den kleinen Leserinnen und Lesern jedoch nicht so aufdringlich auf die Löffel geklatscht wird, wie in manchen anderen Kinderbüchern. Die einzige, die was abbekommt, ist die arme Botilda als sie mitten in der Nacht mit einem „Rummms“ (mit drei „m“!) auf einen Felsen knallt.

Wenn ich würde mäkeln wollen, könnte ich eigentlich nur die komplette Abwesenheit weiblicher Wesen kritisieren. Aber das würde schon an Rosinenpickerei grenzen, man kann offenbar nicht alles haben.

Zu „Fiete – Die grosse Fahrt“ kann ich insgesamt nur sagen: Kauft es und lest es Euren Kindern vor!

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Klappentext:

„Auf einer kleinen Insel irgendwo im weiten Meer leben Fiete, Hinnerk und Hein. Die drei sind die besten Freunde und halten zusammen wie Pech und Schwefel. Ob sie es auch schaffen, das versunkene Schiff vom alten leuchtturmwärter zuheben?
Mit ihrem Boot, einer Kiste Limo und drei Paar Wollsocken zum Wechseln nehmen sie Kurs aufs offene meer. Doch die Rettung ist schwieriger als gedacht. Bis Fiete einen genialen Einfall hat…
Das erste Bilderbuch mit Fiete, dem Seemann aus den preisgekrönten Apps von Ahoiii.“

„Fiete – Die grosse Fahrt“
Studio Ahoiii (Jan Kloevekorn und Wolfgang Schmitz)
Boje Verlag bei Bastei Lübbe AG, Köln, 2016
ISBN 978-3-414-82438-7
Empfohlenes Alter: ab 3 Jahren

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