Category Archives: Konsum

Liebe Firma Held, Kundenfreundlichkeit geht anders!

Liebe Firma Held,

Ich kaufe Ihre Produkte seit über 15 Jahren und war bisher immer sehr zufrieden.

Ja, sie kosten ein Bisschen mehr als andere, dafür aber sind sie nachhaltig produziert, killen keine Fische und stinken nicht nach Parfüm, dass einem die Augen davon tränen. Und mit meinem Geld unterstütze ich eine altansässige Schweizer Firma und ihre Angestellten. Ja, letzteres ist mir nämlich tatsächlich auch etwas wert! Continue reading

Der Joggel

Der Joggel

Ich glaube es war im September 1979, dem Jahr, das als das Heisseste überhaupt in die Geschichte einging, bis sein Rekord im Hitzesommer 2003 gebrochen wurde. Meine Mutter war mit meinem kleinen Bruder schwanger. Ich war acht Jahre alt und es war Jahrmarkt im dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin.

Hatte ich einen Marktbatzen bekommen? Vermutlich schon. Es müssen wohl so zwei oder fünf Franken gewesen sein, die meine Schwester und ich zum Verjubeln bekommen hatten. Die haben wir sicher auch ausgegeben, denn an solchen Dorffesten fehlt es ja nicht an Gelegenheiten. Continue reading

KlarJo – Die Tragehilfe für deine Babyschale – ein Designerstück!

Könnt Ihr Euch noch erinnern, an das Gefühl in den letzten Wochen der Schwangerschaft, als der Bauch so schwer war, dass Ihr fast vorne über gekippt seid und das Kreuz nur noch einmal täglich schmerzte, nämlich von null Uhr bis Mitternacht? Dieses Gefühl könnt Ihr Euch jetzt noch länger bewahren!

Eine gewitzte Mama hat nämlich endlich die Lösung für ein Problem gefunden, das uns seit Langem zu Denken gibt: Wie bringt man “die nervigen Kurzstrecken vom Parkplatz ins Schwimmbad, zum Arzt oder in die Wohnung” mit Baby möglichst rückenschonend hinter sich? Und zwar ohne es anfassen zu müssen?! Continue reading

Windelalarm mit Signalton oder Blinken bei vollen Windeln

Die neueste Mode im Elternbusiness heisst Windelfrei und basiert darauf, dass man sein Baby beobachtet und wenn es kurz vor dem Überlaufen steht, es schnell über ein Töpfchen hält. Damit das funktioniert, muss man sich aber mit seinem Baby befassen und ständig mit ihm zusammen abhängen. Continue reading

Was die Welt nicht braucht

“rubbish” by geralt / Pixabay

Ich bewege mich nun schon seit mehreren Jahren in dieser Parallelwelt namens “Eltern-Internet”. Dabei stosse ich ab und zu auch auf Merkwürdigkeiten, darunter eine ganze Reihe Gegenstände, deren einziger Zweck es zu sein scheint, Babys und Kinder weg zu rationalisieren und sich nicht mehr persönlich um sie kümmern zu müssen. Continue reading

Was die Kinder Finder App mit uns macht

Ach Du meine Güte, war mein erster Gedanke, als heute ein Artikel über die Kinder Finder APP in meinem Newsreader aufschlug. Es war nicht das erste Mal, dass ähnliche Produkte beworben werden und so steht der Name stellvertretend für eine ganze Reihe ähnlicher Produkte, APPs und Programme.

Natürlich würde den meisten von uns schummrig ums Herz bei dem Gedanken, unsere Eltern würden erfahren, wo wir uns als Kinder überall rumgetrieben haben – ohne ihr Wissen natürlich.

Aber müssen wir unsere eigenen Kinder deshalb auf Schritt und Tritt be- und überwachen? Continue reading

Spielzeug und Spielzeug für Mädchen: Ihr werdet pinkifiziert!

Es gibt gewisse Themen, die werden ohne aktuellen Anlass im Internet nach oben gespült, machen Furore und versinken dann wieder im Nirvana. Vielleicht angeregt durch die zahlreichen Spielwarenkataloge, hyped zur Zeit das Thema “Mädchenspielzeug”. Continue reading

Exzessiver Fernsehkonsum und kriminelle Karriere

Am 18. Februar 2013 wurde die Neuseeländische Studie “Childhood and Adolescent Television Viewing and Antisocial Behavior in Early Adulthood” in der US-amerikanischen Zeitschrift Paediatrics veröffentlicht. Es handelt sich um eine Langzeituntersuchung zu exzessivem Fernsehkonsum in der Kindheit und antisozialem Verhalten im jungen Erwachsenenalter. Dazu wurden 1037 zwischen 1972 und 1973 geborene Menschen in regelmässigen Abständen zu ihrem Fernsehkonsum interviewt.  Besonderes Augenmerk richteten die Forscher/innen auf die täglichen Fernsehstunden zwischen 5 und 15 Jahren, die verglichen wurden mit kriminellen Handlungen, gewalttätigen Handlungen und Überzeugungen, der Diagnose von antisozialen Persönlichkeitsstörungen und aggressiven Persönlichkeitszügen mit 26 Jahren. Continue reading