Tag Archives: April

vernetzt 2017

Vernetzt im April 2017

Schon verrückt, jetzt ist der April auch schon wieder durch. Mit Ostern, Frühlingsferien, viel Gerenne und wenig Zeit für mich. Dafür hat Kurzer das Klettern für sich entdeckt und ich sitze lieber im Garten und trinke Mokka, als im Büro am Computer fremde Blogs zu lesen und eigene zu schreiben. Pech für Euch!

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Ich liebe Herrn Buddenbohms Schreibstil und könnte ihm stundenlang zulesen. Nun lernen auch seine Söhne in der Schule schreiben und zwar nach allen Regeln der Kunst: Hier eine schöne, interessante und treffende Überschrift. Continue reading

Vernetztes im April 2016

Der April war irgendwie… hmmm… naja, wie ein Bad-Hair-Day, aber halt dreissig Tage lang.
Dann bin ich auch noch 45 geworden, vielleicht ist es ja das, war mir auf die Stimmung geschlagen hat. Und das Wetter – einfach zum im Bett bleiben und erst wieder herauskommen, wenn es vorbei ist.

Derweil haben andere Bloggerinnen und Blogger fleissig geschrieben und ein paar der Artikel und Postings, die mir über den Bildschirm geflimmert sind, möchte ich wie immer mit Euch teilen. Continue reading

Vernetzt im April 2015

ins Netz gegangen (funnytools / Pixabay)

ins Netz gegangen
(funnytools / Pixabay)

Der April stand bei mir ganz im Namen des Geschäftes, so dass ich den Blog etwas stiefmütterlich behandeln musste. Osterferien und Dauerregen taten ihr Übriges, um die Laune dauerhaft zu vermiesen. Aber genug gejammert: Die Sonne ist zurück und der Winter ist dem Frühling gewichen.

Hier wieder meine Sammlung von Artikeln, die mir im Laufe des letzten Monates über den Bildschirm geflimmert sind und die ich wert finde, gespeichert und geteilt zu werden. Continue reading

Ernetztes und Vernetztes im April 2014

Warten auf die Beute (Bild Gitti Moser @ pixelio.de)

Was ist mir diesen Monat ins Netz gegangen?
(Bild Gitti Moser @ pixelio.de)

April, Ostern, nochmal kurz Schnee und viele warme Tage. Und spannende Reportagen über Menschen und Tiere.

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Diese Reportage über die Menschen im Ort Salmon, Idaho, und ihren Umgang mit Wölfen, bestürzt mich. Ein Hoch auf die Menschen, die den Mut finden, sich auch dort der tierquälerischen Gewalt entgegen zu stellen: Wie man einen Wolf tötet.

Die Fotografin Jessica Ledwich hat festgehalten, wie “albern und masochistisch” das konsequente Einhalten gängiger Schönheitsideale. Dabei sind subversive, abstossende, nachdenklich machende Bilder herausgekommen. I like! Monstruous Feminine.

Ein Onkel schreibt im “Spiegel” eine herzegreifende Reportage über das Sterben seines 18jährigen Neffen: “Heimlich glauben wir daran, es gebe eine natürliche Sterbeordnung auf Erden, eine Garantie, vom Schöpfer ausgestellt: Keine Sorge, dieses Kind, das du in deinen Armen hältst, wird erst lange nach dir sterben. Zuerst die Alten, dann die Jungen, wenn die Eltern nicht mehr dabei sind. So soll es sein. Und jede Ausnahme davon ist ein Skandal, empörend, inakzeptabel, und doch kann es jeden treffen, jede Familie, jedes Kind. Das wissen wir, und deshalb lebt jeder Vater, jede Mutter mit einer Angst.Bald.

Porträt einer Frau, die in den 1960er Jahren der Welt entsagte und die Gelübde des Ordens der Unbeschuhten Karmelitinnen ablegte. Ohne “Sister-Act”-Romantik geschrieben und deshalb umso berührender: Der Himmel auf Erden.

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Kurz gefasst im April 2013

Schon wieder ist ein Monat durch, in dem ich einiges gelesen habe. Obwohl ich viel um die Ohren hatte, hier trotzdem eine handvoll Artikel, die mich im Laufe des Aprils beeindruckt, inspiriert, zum Lachen oder Nachdenken gebracht haben:

In den Diskussionen rund um die Inklusion von Kindern mit Behinderungen in den normalen Schulbetrieb taucht immer wieder die Behauptung auf, früher wären Behinderte viel integrierter gewesen als heute, viel “normaler” behandelt worden. Im Standard vom 2. April schreibt Günther Brandstetter einen interessanten Einblick darüber, wie Menschen mit körperlichen Geburtsfehlern von der Antike bis heute angesehen wurden. Sehr empfehlenswerte Kurzlektüre: Unsere Sehnsucht nach Freaks.
(Nachtrag: Ich sehe gerade, dass der gesamte Themenschwerpunkt Monster & Mythen interessante Artikel bereithält.)

Das International Museum of Women kannte ich noch gar nicht. Ich habe es kennen gelernt, nachdem mich Alsmenschverkleidet auf die online Ausstellung Motherhood around the Globe aufmerksam gemacht hatte, die mit vielen Bildern, Filmen und Texten sich dem Thema nähert. Diese Ausstellung kann man nicht mal schnell so husch-husch durchklicken, sondern sollte etwas Zeit und Ruhe mitbringen.

Und da wir schon beim Schmökern sind: Die Ausstellung MUSLIMA – Muslim Women’s Art and Voices desselben Museums hat mich nachhaltig beeindruckt. Da war ich fast froh, ein paar Tage das Bett hüten zu müssen und diese zahlreichen Texte und Bilder wirken zu lassen. Auch hier gilt: Nicht zum schnell darüber klicken, sondern wirklich viel Zeit und Bereitschaft mitbringen, um sich auf das Thema einzulassen.

Die Explosionen in Boston sind grosses Thema. Viel mehr erschüttert hat mich persönlich der Amoklauf eines 60jährigen in der Nähe von Belgrad, der während der Nacht, als sie schliefen, 13 Verwandte und Nachbarn exekutierte, darunter auch einen 2jährigen Buben: Amoklauf in Serbien.