Tag Archives: Körperkult

Ernetztes und Vernetztes im April 2014

Warten auf die Beute (Bild Gitti Moser @ pixelio.de)

Was ist mir diesen Monat ins Netz gegangen?
(Bild Gitti Moser @ pixelio.de)

April, Ostern, nochmal kurz Schnee und viele warme Tage. Und spannende Reportagen über Menschen und Tiere.

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Diese Reportage über die Menschen im Ort Salmon, Idaho, und ihren Umgang mit Wölfen, bestürzt mich. Ein Hoch auf die Menschen, die den Mut finden, sich auch dort der tierquälerischen Gewalt entgegen zu stellen: Wie man einen Wolf tötet.

Die Fotografin Jessica Ledwich hat festgehalten, wie “albern und masochistisch” das konsequente Einhalten gängiger Schönheitsideale. Dabei sind subversive, abstossende, nachdenklich machende Bilder herausgekommen. I like! Monstruous Feminine.

Ein Onkel schreibt im “Spiegel” eine herzegreifende Reportage über das Sterben seines 18jährigen Neffen: “Heimlich glauben wir daran, es gebe eine natürliche Sterbeordnung auf Erden, eine Garantie, vom Schöpfer ausgestellt: Keine Sorge, dieses Kind, das du in deinen Armen hältst, wird erst lange nach dir sterben. Zuerst die Alten, dann die Jungen, wenn die Eltern nicht mehr dabei sind. So soll es sein. Und jede Ausnahme davon ist ein Skandal, empörend, inakzeptabel, und doch kann es jeden treffen, jede Familie, jedes Kind. Das wissen wir, und deshalb lebt jeder Vater, jede Mutter mit einer Angst.Bald.

Porträt einer Frau, die in den 1960er Jahren der Welt entsagte und die Gelübde des Ordens der Unbeschuhten Karmelitinnen ablegte. Ohne “Sister-Act”-Romantik geschrieben und deshalb umso berührender: Der Himmel auf Erden.

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Ernetztes und Vernetztes im März 2014

Warten auf die Beute (Bild Gitti Moser @ pixelio.de)

Was ist mir diesen Monat ins Netz gegangen?
(Bild Gitti Moser @ pixelio.de)

Hach, der Frühling kommt… vielleicht… vielleicht auch nicht…

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Interview in der NIDO mit Sven Nordqvist, dem Autor von „Pettersson und Findus“: Vielleicht sollte man es mit LSD probieren.

Ich habe mich ja schon verschiedentlich darüber ausgelassen, dass ich nach Möglichkeiten suche, Büroarbeit und Kinderbetreuung auf eine Art und Weise zu verbinden, bei der sowohl meine als auch Kurzens Bedürfnisse erfüllt werden. Hier ein paar Ideen, die bereits umgesetzt wurden, zusammengetragen von Maya Dähne: WLAN und Wickeltisch.

Was für eine wunderbare Begegnung herauskommen kann, wenn man als Elter mal seine Berührungsängste mit Randstandgestalten etwas zurückstellt und der Menschenkenntnis seines Kindes vertraut, erzählt Frau Gminggmangg: Hast Du Durst?

“Auf Zehenspitzen” hat in den deutschsprachigen Medien nach Aussagen zu Schwangerschaft und Post-Schwangeren-Körpern gesucht. Ihr Fazit: …ach, lest selber: Post-schwangere Körper in den Medien.

Moritz Baumstieger sucht nach einer Kiste Cognac, die sein Grossvater während der Besetzung der Normandie dort am Strand vergraben haben soll und nach der Geschichte dahinter. “Bald wird es niemand mehr geben, der den Welt­krieg erlebt hat. Dann werden all die kleinen Geschichten verloren sein, aus denen sich die große Geschichte zusammen­setzt. Die meines Opas ist nur eine von Millionen – er hat sie größtenteils für sich behalten wie die meisten seiner Generation.” Weiterlesen: Sein Schatz.

Eine Reportage, die mich sehr bewegt und mit einem Kloss im Hals zurückgelassen hat, ist die Geschichte von Frau C., die über ihre schizophrene Tochter Lea erzählt. So viel Liebe, so viel Schmerz. Etwas Zeit und Ruhe mitbringen, der Artikel ist keine leichte Kost: Liebe und Angst.

Und last but not least die Blogparade von Berlin Mitte Mum zum Thema “selbstbestimmtes Gebären”, an der ich selber auch teilgenommen habe. Jeder einzelne der dort verlinkten Artikel ist äusserst lesenswert!