Tag Archives: Mai

Vernetzt im Mai 2016

Im Mai feierten der Mann und ich 25 Jahres unseres Zusammenseins. Ein Vierteljahrhundert! Das muss man sich mal geben.
Was war sonst noch so im Mai? schönwettrige Feiertage, die wir statt beim Campen mit den Nachbarn bei uns im Garten beim Grillen verbrachten. Unser jährlicher Flohmarkt mit viel Spass und Alkohol. Ein heiss geführter Abstimmungskampf darüber, ob unser 400-Seelen-Städtchen mit der nächst grösseren Stadt fusionieren soll oder nicht, bei dem selbst die Kinder mit einbezogen (oder soll ich sagen: instrumentalieisert) werden. Pausenhofplatzschlägereien über einem politischen Thema! Continue reading

Vernetzt im Mai 2015

ins Netz gegangen (funnytools / Pixabay)

ins Netz gegangen
(funnytools / Pixabay)

Der Mai startete sommerlich und nach den Eisheiligen wurde es dann bitter kalt. Deshalb auch keine Reue meinerseits, am Computer zu sitzen und nach interessanten Artikeln zu suchen.

Hier wieder eine kleine Auswahl von solchen, die mir zum Thema Familie und Kinder über den Bildschirm geflimmert sind. Continue reading

Ernetztes und Vernetztes im Mai 2014

Warten auf die Beute (Bild Gitti Moser @ pixelio.de)

Was ist mir diesen Monat ins Netz gegangen?
(Bild Gitti Moser @ pixelio.de)

Auch im Mai sind mir wieder zahlreiche Reportagen und Artikel begegnet, die im entferntesten Sinn mit Elternschaft zu tun haben.

~~||~~

Was geschah eigentlich mit den Menschen, die in dieser eingestürzten Textilfabrik in Bangladesch verletzt wurden oder Familienmitglieder verloren haben? Wir alle fanden es doch so skandalös, was dort geschah, nur damit wir hier ein T-Shirt für unter zehn Franken kaufen können? Nur die Anderen tun so was, wir selber kaufen natürlich nie im H&M oder im C&A, Vögele, und wie sie sonst alle heissen, die Textilhandelsketten, die dort produzieren liessen. Was geschah mit den Menschen, die dort arbeiteten und denen Versicherungszahlungen und Wiedergutmachung versprochen wurde? Selber lesen und fremdschämen: Im Stich gelassen!

Hier kommt wieder einer dieser Beiträge, die mich sprach- und ratlos zurück lassen. Wann kippt ein Kind? Wann wird es vom niedlichen, neugierigen Lauser zum Mörder und Attentäter und was muss Furchtbares geschehen, damit das passiert?
“Darum geht es in Afghanistan: um Menschen, die verschwinden. Um Kinder, die sich und andere ermorden. Es geht nicht um Ballons. Es ging selten um die Vorstellungen, die sich Fremde machten.”Ein Kind, ein Killer.

In Einer von sieben Milliarden nimmt Katja Schwab von SciLogs etwas Abstand zu den Alltagsproblemchen und zeigt auf, wie relativ die im Grund genommen sind.

Körperlich oder geistig behinderte Menschen und Sex. Auch so ein Thema, über das man nicht nachdenkt, nicht nachdenken will. Denn es betrifft einem ja nicht. Und überhaupt. Benjamin Piel hat sich des Themas angenommen und für seine einfühlsame Annäherung gleich den Theodor Wolff Preis verliehen bekommen: Bettys erstes Mal.

Warum sich manche junge Menschen mit Migrationshintergrund in ihrer Heimat nie ganz zuhause fühlen können erklärt Özlem Gezer in diesem Spiegel-Artikel und erhielt dafür den Henri-Nannen-Preis: Türkisiert.

Wie hoch war eigentlich der wahre Preis für das T-Shirt, das Du trägst? Bitte nur anklicken, wenn Du Zeit und Ruhe hast, um die Präsentation zu verdauen: The shirt on your back.

Ein Thema, so bedrückend, dass es einem als Mutter oder Vater fast das Herz abdrückt. Dürfen Eltern eines Amokläufers um ihren Sohn trauern? “Tims Eltern brechen ihr Schweigen: ‘Er fehlt mir so’

.

 

 

 

Kurz gefasst im Mai 2013

Ich weiss schon gar nicht mehr, weshalb ich diese Linklisten führe, wenn ich doch kaum mehr nachkomme mit Artikel lesen und überdenken. Deshalb auch in diesem Monat nur ein paar wenige Verlinkungen.

Antje Schrupp hat sich Gedanken über pränatale Geschlechterselektion und ihre kulturellen und gesellschaftlichen Auswirkungen gemacht. In Artikel “Alle haben jetzt Jungen” hält sie sich aber nicht damit auf, wie böse das alles ist und wie unmoralisch, sondern sie widmet sich vielmehr der Frage, wie man damit umgehen könnte.

Die re:publica interessiert mich nur am Rande (wenn ich mal hinfahren könnte, würde sich das vielleicht ändern), aber der Vortrag von Tanja und Johnny Häusler hat mich mit offenem Mund vor meinem Computer sitzen lassen und mich zu manchem Tag Nachdenken gebracht:

Und dann doch wieder das normale Fernsehen. Medienberater und Pädagoge Achim Hackenberg hat die Sendung Germanys Next Topmodel als “pädagogisch wertvoll” bezeichnet, Cordula Stratmann hält gegen. Und Pink Stinks schreibt einen pädagogisch vertvollen Rant darüber: “Germanys Next Topmodel: Pädagogisch wertvoll?

Ein wenig Kunst: “The Nu Project” von Matt Blum. Einfach WOW in Grossbuchstaben. Ganz wunderschöne Fotos von wunderschönen Frauen.