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Gekreuzigte Jesusse und andere Heiligtümer

Bildquelle: Unsplash / Pixabay

Der “Indianerartikel” von Ringelmiez hat das Netz ja ein paar Tage lang ganz schön in Aufruhr versetzt und ganz viele Fragen aufgeworfen:

  • Wo kämen wir denn da hin, wenn wir bei unseren Fastnachtskostümen Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer Menschen nehmen oder gar ihre heiligen Gegenstände respektieren würden?!
  • Wo kämen wir hin, wenn wir unseren Kindern nicht mehr erlaubten, ein Genozid nachzuspielen, wo wir selber doch so viel gute Zeit damit verbracht haben
  • und wo, wenn wir statt mit unseren Kindern Federschmuck, Amulette, Traumfänger und Sprechstäbe nur nur noch Kreuze, Kerzen, betende Hände, Alphas und Omegas, INRI-Inschriften und andere sakrale Gegenstände und Symbole aus dem christlichen Kultus basteln würden?

Wäre es für uns in Ordnung, wenn die Leute von ISIS oder Boko Haram, nachdem sie so und so viele Christen geköpft und ihre Frauen versklavt oder in die Prostitution verkauft haben, mit ihren Kindern gekreuzigte Jesusse basteln würden? Wie würde sich das für uns anfühlen?

Wo ist der Unterschied zwischen “Cowboys & Indianer” und “Nazis & Juden”?

Die letzte Frage hat mich sehr erschreckt, als sie mir durch den Kopf ging. Oder vielmehr eher die Tatsache, dass ich sie nicht beantworten kann.

Ich denke auch, dass die Spiele unserer Kinder unschuldig sind. Aber ich frage mich, ob wir europäischen Eltern tatsächlich unsere Verantwortung wahrnehmen und sie zu respektvollen, toleranten Individuen erziehen, wenn wir sie Völkermord alias Cowboys und Indianer spielen lassen, ohne mit ihnen darüber zu sprechen, was genau sie da nachspielen.

Ich bin mir auch noch nicht schlüssig, wie ich die Dilemmas auflösen soll, die sich mir bei dem Thema auftun – aber ich merke, dass da ein Denkprozess losgegangen ist, von dem ich noch nicht weiss, wo er mich hinführen wird. Ich glaube nicht, dass globale Verbote oder Tabus automatisch zu mehr Respekt führen – aber das Nachdenken darüber, und das Bewusstmachen, was wir da eigentlich als Spiel betrachten, schon!

 

Kurz gefasst im Februar 2013

Hier wieder meine (nicht vollständige) Liste von Highlights aus dem Netz im Monat Februar 2013.

Im Abstimmungskampf zum Familienartikel hört man meiner Meinung nach viel zu wenig über das Thema der Chancengleichheit. Denn auch um die geht es bei der Förderung von Familien. Ein eindrücklicher Artikel zur Chancengleichheit stand Ende Januar in Der Zeit: Ich Arbeiterkind von Marco Maurer.

Zuerst habe ich über den Artikel “Madame darf endlich Hosen tragen” herzlich gelacht, das Lachen ist mir dann aber alsbald im Halse stecken geblieben. Das Gesetz, das hier endlich abgeschafft wurde stammt von denselben Leuten, für die die “La Déclaration Universelle des Droits de l’Homme” wirklich nur “droits de l’homme” (Rechte der Männer) waren. Frauen waren bei der Entstehung ausdrücklich ausgenommen, auch wenn man heute von “Menschenrechten” spricht.

Ergänzend zur Debatte um das Wort “Neger” in deutschsprachigen Kinderbüchern (ein Thema, über das ich hier bloggte) erzählt dieser Hintergrundartikel des “Tagesspiegel” über die “Négritude”-Bewegung, ihre Aneigung und Dekonstruktion des “N-Wortes” und erklärt, weshalb der Begriff nie neutral war, nicht neutral sein kann: Die Sprache der weißen Mehrheit.

Und schon wieder bin ich über ein Blog gestolpert, das ich absolut und unbedingt lesen muss. Zum Glück haben berühmte Menschen wie Stephen Fry gar nicht die Zeit, öfter als alle paar Monate mal etwas zu schreiben.

Und schon wieder ein Text von Antje Schrupp, diesmal Päpstinnen und die neue Frauenbewegung, eine treffende Analyse und wie immer bei Antje direkt auf den wesentlichen Punkt geschrieben. Trotzdem etwas Zeit mitbringen, es geht über viele, viele Zeilen: Wir alle sind Päpstin.

Als Kontrastprogramm Der Elternabend – die frühen Jahre auf Lummaland. Damit wir wissen, was in knapp zwei Jahren auf uns zukommt.

Zum Anschauen, Staunen, Weinen, Schaudern und auch ein paar zum Lachen, aber alle ganz besonders eindrücklich: Die Gewinner/innen-Bilder des World Press Photo Award 2013.

Journelle schreibt darüber, dass sie nicht mit ihren Kindern spielt. Sie beschreibt es so gut, dass ich selber nicht auch noch darüber berichten muss, dass ich auch nicht gerne Dreijährigenspiele spiele (himmel, ich bin erwachsen) und mir bei meinen seltenen Versuchen fast wie eine Spielverderberin vorkomme: Ich spiele nicht mit Kindern.

Ein längerer Text von Zoë Beck über den Skandal bei Amazon, darüber dass auch logistische Wunderleistungen Geld kosten, das irgend jemand bezahlen muss und darüber, dass der Kunde nur manchmal König ist, aber nicht immer. Eine schnelle 1-2-3-Lösung für die augezählten Dilemmata bietet die Autorin auch keine, ausser bewusstes, informiertes Einkaufen und Verantwortung für seine Entscheidungen übernehmen. Äusserst lesenswert: „Ach, Frau Beck, da hätte ich aber was für Sie.“

Wer verpasst hier was?

Rutschbahn

Zum 100. Mal rückwärts auf dem Bauch macht mehr Spass, als das unbekannte Abenteuer…

Ich wüsste, dass anderswo etwas stattfinden würde, was Kurzem grossen Spass bereiten würde. Trotzdem sitze ich auf der Bank am Spielplatz, während er zum gefühlt 500sten Mal die Rutsche runterrutscht – neuerdings rückwärts auf dem Bauch.

Er wollte Rutschen. Unbedingt. Obwohl ich ihm das Alternativprogramm schmackhaft zu machen versuchte, zog er die alte Rutsche “seines” Spielplatzes vor. Mir war’s egal. Also der Spielplatz.

Dabei überlegte ich mir dann, ob das wirklich in seinem Interesse ist. Oder wäre es besser gewesen, ihn trotz Protest und 99% Trotzanfallwahrscheinlichkeit unter den Arm zu klemmen und besagten Anlass zu besuchen, auf dass er etwas Neues erlebt. Logo, sobald wir dort angekommen wären, wäre auch die Kleinkinderwelt wieder in Ordnung gewesen. Aber Kleinkinder ziehen nun mal den Spatz in der Hand der Taube auf dem Dach vor. Immer und in jedem Fall. Und das Vertraute dem Unbekannten. In ihrem Bemühen, die Welt zu erforschen und zu verstehen, hängen sie an den Teilen davon, die sie schon kennen.

Uns Eltern macht das nicht immer Freude. Zum millionsten Mal dieselbe CD anhören, zum zweimillionsten Mal dieselbe Geschichte auf exakt genau dieselbe Art und Weise erzählen (sonst WEHE!), immer auf den selben Spielplatz spielen gehen. Vertraute Handlungen, rituelle Abläufe, Routinen.

Ich bin auf den Spielplatz und nicht an den Anlass. Kurzer wird die Welt in seinem Tempo entdecken. Das ist seine Wesensart als Kind der Spezies Homo Sapiens Sapiens. Aber heute benötigte er eine vertraute Umgebung und vertraute Spiele.

Ein wenig schade, finde ich, denn er hat etwas verpasst

Hat er das wirklich? Er ist nach einem Tag nach seinen Wünschen zufrieden in die Badewanne und danach ins Bett gestiegen, hat Papa und mir nochmal erzählt, was er alles gesehen und erlebt hat (eine Schnecke im Landrover!) und ist dann müde eingeschlafen.

Körperlicher Einsatz als Erziehungsmittel

Beobachtet euch mal selber einen Tag lang: Alle paar Minuten verletzen wir als Aufsichtspersonen die körperliche Integrität des uns anvertrauten Kindes. Wir nehmen es vom Backofen/Kochherd weg, damit es sich nicht verletzt (das mache ich eine geschätzte Million Mal täglich). Wir heben es auf den Wickeltisch und wickeln es, waschen, baden duschen es unabhängig von seinen eigenen Wünschen, putzen im den Schnodder aus dem Gesicht, putzen ihm die Zähne, wenn nötig auch mit sanfter Gewalt. Wir halten es davon ab, sich an einer Steckdose zu elektrokutieren oder sich mit einem Messer den Hals aufzuschlitzen. Wir nehmen ihm gefährliche Gegenstände weg oder halten seine Hände, damit es sich nicht verletzt. Will es in eine Richtung krabbeln, die uns nicht gefällt, heben wir es an und drehen es in eine andere Richtung. etc. etc. etc.

Was lernt das Kind dabei? Es lernt, dass körperlicher Einsatz ein legitimes Mittel ist, um ein Ziel zu erreichen! Schliesslich macht Mami oder Papi es tagein tagaus vor.

Könnte man es anders machen und wenn ja, wie? Gibt es Orte auf der Welt, wo es anders gemacht wird? Und welche Konsequenzen hat dies auf das Miteinander, nicht nur in der Beziehung zwischen dem Kind und seinen Eltern/Bezugspersonen, sondern auch in den Beziehungen der Kinder untereinander und in ihrem Spiel?

Soll doch bitte jemand die Batterie herausnehmen (Teil 2)

(Bild: René Heber / pixelio.de)

Zeug, so weit das Auge reicht
(Bild: René Heber / pixelio.de)

Kurzer wächst langsam aber sicher aus seiner Baby-Autoschale heraus. So fuhren er und ich kürzlich in einen dieser grossen Baby-Zubehör-Märkte mit guter Auswahl, um die verschiedenen Auto-Kindersitze durchzutesten. Über die Auswahl und den Kauf von Auto-Kindersitzen liessen sich seitenweise Abhandlungen schreiben, so komplex ist das Angebot, die “Pros” und “Kons”, die Check- und Prioritätenlisten. Die sind hier und jetzt aber nicht das Thema.

Nein, das Thema ist die “Spielecke”. Schlimmer als die Quengelwaren gleich bei den Supermarktkassen standen dort die verschiedensten Fliwatüts (vor allem “tüts”!) in Reih und Glied, alle zum Ausprobieren für den motivierten Säugling. Rote, grüne, gelbe, eines leuchtender, bunter und lauter, als das andere, heischen sie um Aufmerksamkeit. Junior war begeistert. Er drückte mit zunehmender Begeisterung jeden Knopf, jeden Hebel und jede Taste, die er finden konnte. Das war ja fast so gut, wie Mamas Handy, Telefon und Computer zusammen!

Ich verdrehte die Augen aber die freundliche Verkäuferin hatte – trotz meines Tragetuchs! – noch nicht verstanden, dass ich zu diesen alternativen Ökomamis gehöre, die in den Händen ihres Kindes lieber Holz- als Plastikspielzeug sehen (noch lieber Rollgabelschlüssel aus einer korrekten Inox-Legierung, aber mach das mal jemandem verständlich). Sie führte mich zu einem Gestell mit tausenden von Fliwatüts in allen Farben und Variationen. Steuerrädchen, Autöchen, Telefönchen, Tierchen, Häuschen,…. Es gab nichts, was es nicht gab, nur bunter und lauter als in  Wirklichkeit! Kurzem fiel vor Staunen der Schnuller aus dem Mund.

Die Begeisterung hielt etwa 10 Minuten an, dann krabbelte er zurück zu dem hölzernen Lastwagen. Cleveres Kerlchen, weiss genau, was seine alte Mutter von ihm erwartet 🙂

Soll doch bitte jemand die Batterie herausnehmen!

In den letzten knapp 10 Monaten konnten wir es irgendwie verhindern, dass unser Sohn mit buntem Dingel-Dängel-Bling-Blong-Spielzeug beschenkt wurde. Hoch im Kurs standen bisher Plüschis und Lego, Rasseln und Holzspielzeug. Wenn dies alles – plus alles, was so ein Baby an Bespielbarem in einem durchschnittlichen Haushalt findet und untersuchen muss – nicht ausreicht, um Langeweile abzuwenden, wird schnell, schnell umdisponiert und statt Reis füllen nun Kichererbsen die Blechdose, so dass sie wieder neu und interessant anders tönt. Bis anhin war das völlig ausreichend.

Es scheint, als hätten Langer und ich irgend eine Entwicklung verpasst: Wir sind nämlich der Meinung, dass aktives Spiel dem passiven Konsum von Gütern (ebenfalls  “Spielzeug” genannt, auch wenn man eigentlich nicht viel damit anfangen kann, jedenfalls nicht, bevor die kleinen Fingerchen keinen Schraubenzieher zwecks Demontage zu bedienen wissen) vorzuziehen ist. Deshalb erschienen mir einige Abschnitte in dem von mir ansonsten sehr geschätzten Buch Oje, ich wachse! (Werbelink) auch etwas verwirrend: Um eine ausgeglichene motorische, psychische und intellektuelle Entwicklung eines Babys zu gewährleisten benötigt es, so schreibt der Experte, einen Hellraumprojektor (um farbige Tiere an die Wand zu projizieren und diese herumwandern zu lassen), ein “Aktivitätscenter”, ein Mobilé (aber nicht so ein billiges Holzteil, sondern ein richtiges, mit blinkenden Lämpchen und “Musik”) sowie eine “Activitydecke” mit mindestens einem Spiegel, einer Hupe und Etwas, das bei Berühung hupdüdelt. In den erwähnten Buch kann die eifrige Mutterundhausfrau dann auch in einer vorgedruckten Seite ausfüllen, wie ihr Baby in welchem Lebensmonat lernt, die diversen Tüüts und Piiiips zu provozieren und wie es darauf reagiert.

Im Spielwarenladen

Im Spielwarenladen
(Bild Helene Souza / pixelio.de)

Nach dieser Lektüre wollte ich meinem Sohn diese Entwicklungshilfen natürlich nicht mehr vorenthalten und begab mich schnurstracks in unseren Kinder-Second-Hand-Laden. Der hatte natürlich nichts Derartiges im Angebot, wie immer, wenn man etwas dringend braucht. Also ab in die nächste Stadt, wo es  einen Laden mit Babyaccessoires hat. Ich also zu der gelangweilten Dame hinter dem Infodesk (heisst das so?) und sage:

“Ich bräuchte so ein Fliwatüüt-Dingens”

Das Fräulein – ich musste kurz darüber nachdenken, ob die obligatorische Schulzeit kürzlich abgeschafft worden war, kam dann aber zum Schluss, dass nicht sie so jung, sondern ich so alt war – schaute mich aus grossen Augen an, kaute zweimal auf ihrem Kaugummi und antwortete langsam:

“Ein WAAAS?”
Fliwatüüt?

wiederholte ich, diesmal mit fragendem Unterton. Sie hatte wirklich keine Ahnung, wovon ich sprach. Der Anfang unserer Beziehung war irgendwie nicht so erfolgversprechend, wie ich mir das gewünscht hätte.

So versuchte ich es nun anders rum und erklärte ihr:

“Ich suche eine Activitydecke für mein Baby”.

Da leuchteten ihre Augen auf. Sie führte mich zu einem Gestell, an dem zahlreiche gelb-rot-blau-bunte Stoffvierecke aufgehängt waren und fing an, mir mit ihrem auswendig gelernten Verkaufsgesalbe die Ohrenblutig zu texten. Irgendwann musste sie Luft holen und diese Gelegenheit nutzte ich, um mit meiner tendenziell unhöflichen Frage dazwischen zu gehen:

“Wieviel kostet denn sowas?”

Dieser Blick!

Wenn es um die Förderung der frühkindlichen Entwicklung geht, gehört es sich offensichtlich nicht, an den Rest des Monats nach dem Ende des Geldes zu denken.

Nach erfolgter Preisauskunft bedankte ich mich artig bei der Verkäuferin für ihre Hilfe und verliess fluchtartig das Geschäft.

Zuhause angekommen tat ich, was ich in solchen Situationen immer tue: Ich googelte. Und fand dabei zahlreiche Bastelideen für Mobilés und Spielbögen, eine kreativer und schöner, als die andere. Da sich meine Kreativität nicht auf visuelle Gestaltung ausdehnt, überliess ich die Umsetzung meinem Göttergatten, der für den Kleinen einen fantastischen Spielbogen über’s gesamte Laufgitter hinüber montierte. An den hängten wir in den folgenden Wochen und Monaten zahlreiche kleine Spielsachen, und wechselten diese wöchentlich aus, damit keine Langeweile aufkam.

Das ist Monate her und weder Spielbogen noch Laufgitter erfreuen sich bei Junior mehr grosser Beliebtheit. Aber Spielsachen hat er immer noch genug, denn seine ganze Welt ist voll davon!

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Leider hat sich vor einer Woche die Situation drastisch verändert. Kurzens Patenonkel aus England kam zu Besuch und brachte eine kunterbunte, um präzise zu sein: eine orange-violett-leuchtgrün-gelbe Spielgarage aus Kunststoff, bestückt mit zwei eben so kunterbunten, rasselnden Spielzeugautos, die, wenn sie über eine bestimmte Stelle der vorgesehenen Bahn fahren, einen heimtückischen Schalter auslösen, der seinerseits wiederum die abartigsten Geräusche produziert.

“Kinder mögen so was!”

Der Schenkende sprachs mit Überzeugung!

Kurzer sah das Teil, das vor ihm aufgebaut wurde, misstrauisch an. Kaum ging das Gedüdel los, heulte er, wie er noch nie geheult hatte, noch nicht mal neulich, als ihn das grosse Pferd direkt ins Gesicht schnaubte. Die pure Panik! Schnell räumte Langer das Höllending weg und ich putzte Tränen und Nase und tröstete das weinende Baby. Der Patenonkel hingegen war leicht konsterniert.

Baby mit Spielzeug

Komische Geräusche können den echten Forscher nur kurze Zeit faszinieren.

Einige Tage sind seither vergangen und das Höllending steht in der Mitte des Wohnraumes. Junior muss jeweils einen grossen Umweg krabbeln, wenn er vom Wohnzimmer in sein Kinderzimmer möchte. Und tatsächlich: Irgendwann schaute er sich das Ding an. Vorsichtig krabbelte er heran, darum herum, fasste es an, nahm es in den Mund und erforschte es eingehend. Bis…, ja genau: Bis zu dem Moment, als er aus Versehen den Schalter drückte!

Und dann ging die Sirene los!

Nach weiteren vorsichtigen Untersuchungen des besagten Gegenstandes und mehrfachen Abhörens der fünf oder sechs nervtötenden Geräusche des Dings, befand übrigens mein cleverer Sohn, dass er nun lieber wieder etwas Nützliches tun möchte und ging die Tupperware-Schublade aufräumen.