Tag Archives: Trotzalter

Trotzen: Es wird anders. Und besser. Definitiv besser.

Es gibt Tage, da schaffe ich es kaum, die nötige Gelassenheit für den von uns gewählten Erziehungsstil aufzubringen. […] An solchen Tagen würde man manchmal am liebsten die ganzen pädagogischen Konzepte in die Tonne treten und das Kind anbrüllen: “Ruhe jetzt oder ich geb’ dir einen Grund zum Heulen”.

So schrieb ich unter dem Titel “Trotzblog” vor ziemlich genau drei Jahren. Ja, Kurzer war ein starker Trotzer und “he gave us shit”, wie man in nicht ganz anständigem Englisch sagen würde. Jetzt ist er fünf durch und ich traue mich zu behaupten, die Gelassenheit, die wir dem Trotzden gegenüber an den Tag gelegt haben, zahlt sich jetzt aus. Continue reading

Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten: Autonomiephase / Trotzphase – Warum immer ein guter Grund hinter Wutanfällen steckt und wie wir unseren Kindern liebevoll aus einem Trotzanfall heraushelfen können

TantrumEs gibt Artikel, die hätte man am liebsten selber geschrieben. Dieser hier von Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten ist so einer:

Autonomiephase / Trotzphase – Warum immer ein guter Grund hinter Wutanfällen steckt und wie wir unseren Kindern liebevoll aus einem Trotzanfall heraushelfen können.

Zum Weiterlesen:

 

Nein, nein, nein und nochmals nein!

TantrumSagt eine andere Person “nein” zu einem, muss man das ohne Wenn und Aber respektieren, denn es bezeichnet die persönliche Grenze dieser Person. Sie ist mir keine Rechenschaft schuldig, es reicht wenn sie “nein” sagt. Würde ich mich darüber foutieren, käme ich mir in gewisser Weise übergriffig vor. Continue reading

Die schrecklichen Zwei

Zuerst die gute Nachricht: Es wird besser!

Mary Cassatt, Kinder am Strand, 1884

Es geht auch friedlich!
(Mary Cassatt, Kinder am Strand, 1884)

Neuerdings kann Kurzer sogar mit Drei- und Vierjährigen spielen oder versucht es wenigstens, ohne gleich auf Konfrontation zu gehen. Die Trotzanfälle sind zwar nicht weniger, aber wenigstens kürzer geworden.

Wenn er wieder mal im Roten dreht, versuche ich mir vor Augen zu halten, was in dem einen Jahr zwischen Zwei und Drei so alles geschieht in der kindlichen Entwicklung: Zwei grosse Punkte stehen da auf der Tagesordnung, die Entstehung des “Ich” und die Aneignung und Perfektionierung der Muttersprache. Beides sind, von Nahem betrachtet, irrsinnige Leistungen des Gehirns! Continue reading

Noch mehr gute und bessere Gründe für Trotzanfälle

Ich habe ja schon vor einigen Wochen über die Gründe berichtet, die als Auslöser für Trotzanfälle dienen können. In den Kommentaren habt Ihr, werte Leserinnen und werte Leser, noch zahlreiche andere, sehr gute Gründe geliefert. Von Euren Kindern könnte mein Sohn noch einiges lernen!

So schrieb Marie, von Mutterschutzgebiet: Continue reading

Gute und bessere Gründe für einen Trotzanfall

Ein Zweijähriger – man denke an die englische Bezeichnung “terrible twos” – kennt viele gute Gründe, um sich in Tränen aufzulösen und stundenlang zu toben oder zu schmollen. Schliesslich muss er seine Freiheit vom elterlichen Gängelband regelrecht er-trotzen. Hier also ein paar gute Gründe, die bei unserem Sohn (2 Jahre 4 Monate) schon zu Trotzanfällen geführt haben: Continue reading

Das Recht, zu trotzen!

In einer Diskussion tauchte die Frage auf, welche elterlichen Interventionen funktionierten, um ein trotzendes Kleinkind vom Weinen und Toben abzubringen.

Mich stört in diesem Zusammenhang der Begriff “Funktionieren”. Die Trotzphase kommt in allen menschlichen Kulturen, ja sogar bei den Primaten vor. Das bedeutet, ein trotzendes Kind funktioniert innerhalb normaler Parameter. Es muss trotzen, es durchläuft ein biologisches Programm (dessen Sinn und Zweck wir einfach noch nicht ganz verstehen). Continue reading

Trotzblog

Es gibt Tage, da schaffe ich es kaum, die nötige Gelassenheit für den von uns gewählten Erziehungsstil aufzubringen.

trotzendes Kleinkind

Bild: Michael Neupert / pixelio.de

Das sind die Tage, wo der erste Trotzanfall unseres nunmehr Zweieinvierteljährigen bereits vor dem ersten Kaffee stattfindet und nur die Aufwärmrunde für den Rest des Tages war. Meistens geht es dabei ja um Dinge, die die Welt eines Zweijährigen stark bewegen: Das Nicht-Vorhandensein der zu genau diesem Zeitpunkt präferierten Joghurtsorte beispielsweise. An solchen Tagen würde man manchmal am liebsten die ganzen pädagogischen Konzepte in die Tonne treten und das Kind anbrüllen: “Ruhe jetzt oder ich geb’ dir einen Grund zum Heulen”. Continue reading