Archiv der Kategorie: Erziehung

Introvertierte Kinder brauchen Raum und Zeit für sich

Im dritten Teil meiner Miniserie über bedürfnisorientierte Erziehung unter Beachtung des Perspönlichkeitstyps geht es um introvertierte Kinder. Wie erkennt man ein introvertiertes Kind und wie kann man es wohlwollend begleiten und trotzdem Rücksicht auf sein Bedürfnis nach Ruhe und Alleinsein zu erfüllen?  Weiterlesen

Extrovertierte Kinder brauchen andere Menschen

Im zweiten Teil meiner Miniserie über bedürfnisorientierte Erziehung unter Beachtung des Perspönlichkeitstyps geht es um extrovertierte Kinder. Wie erkennt man ein extrovertiertes Kind und wie kann man ihm helfen, sich wohl und angenommen zu fühlen, und seine Bedürfnisse nach menschlicher Gesellschaft zu erfüllen? Weiterlesen

Bedürfnisorientierte Erziehung nach Persönlichkeitstyp

Der erste Teil meiner Miniserie beschreibt die Vorteile, die es hat, wenn man in der Erziehung bzw. im Familienleben Rücksicht auf den jeweiligen Persönlichkeitstyp der Kinder und der Eltern nimmt. Im zweiten und dritten Teil geht es dann im Detail darum, wie man introvertierte bzw. extrovertierte Kinder dabei unterstützen kann, ihr ganzes Potenzial zu entfalten. Weiterlesen

Liebe Eltern, lasst doch die ätherischen Spagyrik-Blüten-Salz-Globuli mal stecken

Liebe Eltern,

Die Schule hat vor einer, für manche vor zwei Wochen angefangen, die langen Ferien sind vorbei und die Kinder müssen sich an einen neuen, härteren Rhythmus gewöhnen.

Sie sind überreizt, aggressiv, überdreht und finden Abends kaum zur Ruhe. Weiterlesen

Julia Dibbern: Geborgenheit

Julia Dibbern: „Geborgenheit. Wie Kinder sie spüren und Eltern sie geben können“

Das „damals-war-die-Welt-noch-in-Ordnung“-Gefühl, mit dem wir uns als Erwachsene manchmal an unsere eigene, „glückliche“ Kindheit zurück erinnern; Das, nach dem wir uns machmal zurück sehnen, es lässt sich in einem einzigen Wort zusammenfassen: Geborgenheit. Weiterlesen

„Das ist so unglaublich wunderschön“ (bei lokalo24.de)

Helene Souza / pixelio.de

Helene Souza / pixelio.de

Lob, so sagt der gesunde Menschenverstand, stärke das Selbstbewusstsein und je mehr wir seine Leistungen positiv erwähnten, desto stärker würden wir unser Kind machen. Aber stimmt es denn tatsächlich? Welche Auswirkung hat ein Lob auf das Selbstbewusstsein eines Kindes und auf sein Verhalten? Eine Gruppe von Forschern der Universität Utrecht ist der Sache nachgegangen. In ihrer Forschungsarbeit „That’s Not Just Beautiful – That’s Incredibly Beautiful!: The Adverse Impact of Inflated Praise on Children With Low Self-Esteem“ haben Eddie Brummelman und seine Kollegen herausgefunden, dass sich der gesunde Menschenverstand auch mal täuschen kann.
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Kleine Hooligans

Mein Junge ist einen halben Kopf grösser als die Gleichaltrigen und er ist immer der Erste, der in Konfliktsituationen körperlich wird.

Er ist der Angreifer. Der Grosse, der die Kleinen schikaniert. Immer. Danach sieht es aus.

Krieg oder Frieden <br>christiaaane  / pixelio.de

Krieg oder Frieden
christiaaane / pixelio.de

Als Mutter sehe ich das natürlich anders.
Ich sehe einen etwas lang geratenen Vierjährigen, der gehänselt wird, weil sich ältere Kinder über seine Ausraster amüsieren. Ich sehe gleichaltrige Mädchen, die ihn demonstrativ ausschliessen, obwohl er lieb gefragt hat, ob er mitspielen darf. Ich sehe die gleichaltrigen Jungen, die nicht mit ihm teilen wollen, obwohl er etwas im Tausch anbietet.
Ich sehe Eltern, die immer erst hinschauen, wenn ihr Kind weinend am Boden liegt und dem Kind, das „angefangen“ hat, böse Blicke zuwerfen oder es gar grob von ihrem Kind wegziehen und anschnauzen.
Ich sehe diesen grossen kleinen Jungen, der wütend Gegenstände durch die Gegend schmeisst, Erwachsene schlägt und alles, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist, mit Fusstritten traktiert.
Und mein Herz schmerzt so sehr für ihn aber mehr als ganz fest festhalten und ihm sagen, wie sehr ich ihn liebe, kann ich ihn nicht.

So eine gequirlte Kackawurst!

Meine Ängste, dass Kurzer ausgeschlossen werden könnte, meine Angst, was andere Eltern von meinem Kind oder meinen mütterlichen Qualifikationen halten könnten, die haben absolut nichts mit dem Streit zwischen meinem Sohn und seinem Kumpel zu tun.

Hier ist der Konflikt zwischen zwei Kindern.

Dort sind meine eigenen Ängste und Dämonen.

Zwei verschiedene Themen!

Körperliche, bzw. vermeintlich aggressive Handlungen zwischen kleinen Kindern sind bis zu einem gewissen Grad normal, sobald die Eloquenz an ihre Grenzen stösst oder die Überforderung eintritt. Ein Kind, das körperlich wird, gehört noch lange nicht in Therapie. Aber darüber mag ich hier gar nicht referieren, sondern verweise einfach auf das ausgezeichnete Buch von Jesper Juul: Aggression: Warum sie für uns und unsere Kinder notwendig ist (der Link führt zu Amazon und ich erhalte eine kleine Provision, wenn Du ihn zum Bestellen benutzt).

Ein anderer Fakt ist: Wenn Kinder andere Kinder ärgern, hänseln, nicht mitspielen lassen, dann müssen sie lernen, dass irgendwann etwas zurückkommt. Wenn Kurzer mehrmals freundlich fragt, ob er mitspielen dürfe und die anderen sich einfach abwenden, ihn ignorieren, ihren Kreis schliessen, dann hat er das Recht, wütend und frustriert zu sein. Wenn er seinen Muffin mit dem anderen Kind teilt, aber dieses ihm nicht von seinem abgibt, dann ist seine Wut ebenfalls berechtigt. Und wenn Ältere mit einem Spielzeug vor seiner Nase hermfuchteln und lachend weglaufen wenn er vor Frustration laut losheult, haben sie es verflixt nocheins nicht besser verdient, als dass ihnen mal einer eins auf die Nase gibt!

Hauen ist nicht akzeptabel. Nie. In dem Punkt sind sich alle einig. Es ist aber eindeutig nicht immer das Kind, das als erstes physisch wird, das eine Antiaggressionstherapie benötigt. Nicht nur Schlagen ist sozial unverträglich, sondern auch das verbale Schikanieren von Kleineren und/oder Schwächeren.

Aber das haben, so lernte mich die Erfahrung, auch viele Jugendliche oder Erwachsene nicht gelernt. Auch die meinen dann, „aber ich habe ja gar nichts getan“, wenn ein Mobbingopfer durchdreht und zurückschlägt.

Natürlich ist eine solche Reaktion nicht ok. Aber verdammt, die Aktion, die zur Reaktion geführt hat, ist es auch nicht. Seine Wut und Frustration sind berechtigt. Daran, wie er sie ausdrückt, müssen wir noch arbeiten.

Und seien wir ehrlich: Manchmal braucht jemand, der ein verbales „nein, lass mich in Ruhe“ nicht versteht, auch eins auf die Nase. Egal wie alt er ist.

Reblogged von Das Nuf Advanced: Messer, Gabel, Schere, Licht – sind für kleine Kinder

So viele Eltern stellen sich auf den Kopf und geben Hunderte von Franken aus, um ihre Kinder auf dem Weg in die Selbständigkeit korrekt zu fördern. Das Nuf beschreibt, wie es wirklich geht: Etwas Vertrauen und einfach machen lassen: Messer, Gabel, Schere, Licht – sind für kleine Kinder | Das Nuf Advanced.

Frau… äh… Mutti hat gleich nachgedoppelt, auch hierfür eine unbedingte Leseempfehlung: Trauen und zutrauen.

Der friedliche Weg zur Sauberkeit

In meinem neuesten Artikel für Lokalo24.de beschäftige ich mich mit der Frage, wie man sein Kind ohne Druck und Stress auf dem Weg zur Sauberkeit begleiten kann:

Der friedliche Weg zur Sauberkeit

von Katharina Bleuer

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“.

Das wissen wir! Weiterlesen

Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten: Autonomiephase / Trotzphase – Warum immer ein guter Grund hinter Wutanfällen steckt und wie wir unseren Kindern liebevoll aus einem Trotzanfall heraushelfen können

TantrumEs gibt Artikel, die hätte man am liebsten selber geschrieben. Dieser hier von Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten ist so einer:

Autonomiephase / Trotzphase – Warum immer ein guter Grund hinter Wutanfällen steckt und wie wir unseren Kindern liebevoll aus einem Trotzanfall heraushelfen können.

Zum Weiterlesen: