Helle Jensen: „Hellwach und ganz bei sich“

Helle Jensen: „Hellwach und ganz bei sich“

Ich bin eine Person, die schnell die Aufmerksamkeit verliert und manchmal Mühe hat, sich auf eine einzige Sache zu konzentrieren. Gerade auch im zwischenmenschlichen Bereich kann dies ein Handicap darstellen, denn für das Gegenüber ist es unangenehm, wenn meine Gedanken plötzlich abschweifen. Es fühlt sich nicht gesehen, nicht ernst genommen. Das Buch „Hellwach und ganz bei sich“ von Helle Jensen ist deshalb nicht nur für Lehrpersonen geeignet, sondern auch für solche Eltern wie mich, die lernen möchten, die im Umgang mit ihren Kinder präsenter und aufmerksamer zu werden. (mehr …)

Herbert Renz-Polster: „Die Kindheit ist unantastbar“

Herbert Renz-Polster: „Die Kindheit ist unantastbar“

Der Kinderarzt Herbert Renz-Polster hat ein paar Bücher verfasst, die ich in meinem Regal nicht mehr missen möchte. Insbesondere „Kinder verstehen“ und „Menschenkinder“ haben mir zahlreiche Aha-Erlebnisse verschafft. Auch „Wie Kinder heute wachsen“, das er mit Gerhard Hüter zusammen geschrieben hat, habe ich sehr gerne gelesen. Das im Herbst 2014 erschienene „Die Kindheit ist unantastbar“ ist ganz anders als seine Vorgänger. Hier sucht Renz-Polster nach den Wurzeln eines gesellschaftlichen Problems: Dass (akademische) Frühbildung heute vielerorts als wichtiger eingestuft wird, als artgerechte Entwicklung. (mehr …)

Nicola Schmidt: „Mut. Wie Kinder über sich hinauswachsen“

Nicola Schmidt: „Mut. Wie Kinder über sich hinauswachsen“

Auf der ersten Blick ist unser Kurzer ein eher ängstliches Kind. Wenn etwas neu für ihn ist, ist er zwar neugierig und schaut gerne zu, aber wenn man ihn drängt, auch mal zu probieren, kommt ganz schnell „das kann ich nicht!“ und die Weigerung, es überhaupt zu versuchen. (mehr …)

Nora Imlau: „Freundschaft“

Nora Imlau: „Freundschaft“

Kurzer hat zwei beste Freunde. Den einen kennt er seit Babyzeiten, den anderen seit letztem Frühjahr. Seit Ende August gehen sie zusammen in die Vorschule. „Die Drei aus dem Städtchen“ nennt sie die Lehrerin, weil sie nicht nur alle drei im gleichen Quartier wohnen, sondern auch wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Das heisst, wenn sie sich nicht gerade untereinander zoffen, prügeln, das Gesicht zerkratzen. „Du bist für immer und ewig mein Bester“ und „du bist so blöd, ich lade dich nie, nie, nie mehr zu meinem Geburtstag ein“ im Fünfminutentakt.

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Herbert Renz-Polster und Gerald Hüther: Wie Kinder heute wachsen

Herbert Renz-Polster und Gerald Hüther: Wie Kinder heute wachsen

Der bekannte AP-Kinderarzt Herbert Renz-Polster und Gerald Hüther in gemeinsamer Arbeit. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Wie seine Vorgänger ist „Wie Kinder heute wachsen“ süffig geschrieben und liest sich locker in einem Rutsch. Im Plauderton erzählt Renz-Polster über die Kindheit, die kindliche Entwicklung, wie Kreativität entsteht, über die Probleme, denen unsere Kinder (vielleicht) mal gegenüber stehen werden und wie wir als Eltern und Erziehungspersonen sie auf eine Weise stärken können, dass sie diesen Problemen die Stirn bieten und sie lösen können. Und Hüther kommentiert jedes Kapitel aus seiner eigenen Sicht und steuert so immer wieder interessante Nachdenkereien bei. (mehr …)