Agnes Gramming-Steinland und Jim Gramming: „Biotologe Yann forscht nach dem Piratenschatz“

Agnes Gramming-Steinland und Jim Gramming: „Biotologe Yann forscht nach dem Piratenschatz“

Bevor Kurzer zur Welt kam hatten sein Vater und ich uns vorgestellt, wie wir mit ihm in die entferntesten Länder reisen und ihm unseren wunderschönen Planeten und seine Bewohner zeigen würden, solange er noch nicht zur Schule muss. Wie ihr wisst, läuft nicht immer alles wie geplant und mit einem Kind, dessen Atemwege so eng waren, dass es schon wegen normalem Schnupfen im Krankenhaus landen konnte, reist man nicht um die Welt.

Ein anderer Junge, nämlich der 5jährige Yann, hatte diese Chance und konnte mit seinen Eltern um die Welt reisen. Sein grosser Bruder hat die Reisen und die Abenteuer, die sie dabei erlebten, mit der Kamera festgehalten. So sind die 12 Bände von „Biotologe Yann“ entstanden. Welch Abenteuer für einen kleinen Buben, seine Umgebung frei erforschen zu können, während seine Eltern in den entlegendsten Weltgegenden ihrer Arbeit nachgehen. (mehr …)

Heinz Kahlau und Erdmut Oelschläger: „Das Eiszapfenherz“

Heinz Kahlau und Erdmut Oelschläger: „Das Eiszapfenherz“

Wann war es eigentlich das letzte Mal so richtig kalt im Winter? Ich meine nicht neulich, das waren ja nur ein paar Tage Extremkälte. Ich meine diese langen Winter, wo man im Januar schon anfängt, sich nach der Sonne und der Wärme des Frühlings zu sehnen? An solchen Orten, wo die Winter lange und Finster sind, entstanden zahlreiche Märchen rund um Eiskönige und Eisköniginnen, Winter und die Wiederkunft des Frühjahrs, oft in Gestalt der Sonne. An diese Märchen erinnert die zauberhafte Geschichte „Das Eiszapfenherz“ von Heinz Kahlau, die im Beltz Kinderbuch Verlag neu aufgelegt wurde.

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Olivier Tallec: „Ludwig I. König der Schafe“

Olivier Tallec: „Ludwig I. König der Schafe“

Es gibt Bücher, die blättert man erst mal durch und denkt sich: „Naja“. Dann legt man sie unbeeindruckt erst mal wieder weg. Wenn man sie später zur Hand nimmt, fallen einem plötzlich Details auf, man kommt ins Nachdenken, und auf einmal sieht man die Vielschichtigkeit, die man auf der ersten Blick gar nicht gesehen hatte. „Ludwig I., König der Schafe“ ist ein solches Buch. (mehr …)

Al MacCuish und Rebecca Gibbon: „Die Biene, die sprechen konnte“

Al MacCuish und Rebecca Gibbon: „Die Biene, die sprechen konnte“

Es gibt Bücher, die berühren einem, und man kann gar nicht so genau sagen, weshalb. „Die Biene, die sprechen konnte“, gehört für mich dazu. Das Bilderbuch, das im Frühling bei Orell Füssli erschienen ist, ist völlig unspektakulär und doch mag es einem reinziehen und es geht einem nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht deshalb, weil ich erst kürzlich mit unserem Imker über das Bienensterben gesprochen habe? Oder weil ohne Bienen die Menschheit keine grosse Überlebenschance mehr hätte? Oder vielleicht, weil ich aus Überzeugung für die Wichtigkeit der Bienen schon zahlreichen Imkern über Kiva.org Geld geliehen habe, damit sie mehr Bienenstöcke anschaffen und mehr Bienen züchten können? (mehr …)