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Neues Lesefutter im Sommer 2019

Ich lese und lese aber das Leben düst so schnell vorbei, dass ich gar nicht dazu komme, all die Bücher für Euch zu besprechen. Ein paar der Bücher habe ich von den jeweiligen Verlagen geschenkt bekommen, deswegen muss ich wohl hinschreiben, dass das hier Werbung ist. Andere habe ich selbst gekauft. Ich bespreche aber nur diejenigen, die mir gefallen haben, die anderen habe ich sowieso nicht fertig gelesen. Frei nach dem Motto: Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher!

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„Ein Tropfen vom Glück“ von Antoine Laurain

Ein Haus in Paris, mit Menschen, die dort wohnen und arbeiten. Magalie ist Restauratorin und wird vom ganzen Haus „Abby“ genannt. Julien ist Barmann und in sie verliebt. Huberts Familie lebt seit Generationen in diesem Haus und er ist der Letzte, der noch die Stellung hält. Und Bob kommt aus Amerika und ist alleine nach Paris gereist, weil seine im Koma liegende Frau ihn nicht begleiten konnte.
Menschen mitten im Leben. Dann geschieht ein Einbruch, und auf den Schreck trinken die vier gemeinsam eine Flasche Wein aus dem Jahr 1954. Rein zufällig ist es das Jahr, in dem Juliens Onkel eine fliegende Untertasse gesehen hatte. Am nächsten Tag wachen die vier Nachbarn im Jahr 1954 auf.
Wie immer geht es bei Antoine Laurain nicht in erster Linie um die abstruse Geschichte, die dient eigentlich nur als Aufhänger. Deshalb seien ihm ein paar logische Inkonsistenzen verziehen. Hauptsächlich geht es um die Menschen, ihre Entwicklung, Einsichten und ein paar Famliengeheimnisse, die im Vorbeigang auch noch aufgedeckt werden. Und einen Schatz im Keller.
Mein Fazit? Genau wie der Wein, der in diesem Roman eine tragende Rolle spielt, wird Antoine Laurain immer besser! Kaufempfehlung!

“Ein Tropfen vom Glück ist als Hardcover und Hörbuch im Atlantik Verlag erschienen:
Deutschland: amazon.de | osiander.de
Schweiz: cede.ch (portofrei)

„Unterleuten“ von Juli Zeh

Diese hochgelobte, hochdekorierte Buch konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. So liegt es nun seit sage und schreibe fast zwei Jahren auf meinem Nachttisch und ich komme ums Erwürgen nicht über Seite 107 hinaus.
Woran das liegen mag? Vielleicht daran, dass man sich mit keinem der Protagonisten identifizieren mag. Nur Unsympathen, echt! Lauter rechthaberische Arschlöcher. Und ich gebs ehrlich zu – vielleicht macht mich das zur Literaturbanause – ich mag meine spärliche Freizeit nicht mit Menschen verbringen die mir nicht wenigstens ein kleines Bisschen sympathisch sind.
Unterleuten ist ein grossartiges Buch der (fiktiven und gerade deshalb sehr realen) Gegenwartsgeschichte, hervorragend geplottet und meisterlich erzählt.
Aber für jemanden wie mich, die Romane zur reinen Unterhaltung – um nicht zu sagen: Berieselung – liest, ist es nicht unbedingt die geeignete Lektüre. Mit diesem Buch unterhält man sich nicht, sondern man ärgert sich Seite für Seite, Kapitel für Kapitel, über den jeweiligen Ich-Erzähler. Man muss sich durch Unterleuten hindurchkämpfen und man muss bereit sein, sich darauf einzulassen und damit auseinanderzusetzen. Vielleicht würde es helfen, wenn man zu der Gegend, in der es spielt, und den dort aktuellen Themen, wenigstens einen minimalen Bezug hätte.
Ich werde Unterleuten noch nicht verschenken, vielleicht gebe ich ihm zu einem späteren Zeitpunkt nochmal eine Chance. Denn wie gesagt: Es ist wirklich meisterlich geschrieben. „Aber äbe“, wie wir in Bern sagen…

“Unterleuten“ ist als Hardcover, Taschenbuch, eBook und Hörbuch im Atlantik Verlag erschienen:
Deutschland: amazon.de | osiander.de
Schweiz: cede.ch (portofrei)

„Die Geschichte des Wassers“ von Maja Lunde

Die Geschichte des Wassers ist nach Die Geschichte der Bienen das zweite Buch, das ich von Maja Lunde gelesen habe und es ist nicht weniger mitreissen. Trotzdem musste ich bei diesem hier mehrmals ansetzen, habe es wieder weggelegt, um es später wieder zur Hand zu nehmen. Vielleicht lag es am Erscheinungsdatum während des heissesten und trockendsten Sommer aller Zeiten. Wassermangel und grosse Hitze ist das Thema des Buchs. Ich fand es deprimierend, beängstigend, und sehr beklemmend. Damit kritisierere ich aber keineswegs die Autorin, die auch diesmal ein brillantes Buch geschrieben hat.
Lunde verknüpft hier zwei Erzählstränge. Signe, eine alte, desillusionierte Aktivistin für die Umwelt, segelt in unserer Zeit auf ihrem Boot nach Frankreich, um ihren Ex-Geliebten Magnus zu suchen und ihm Stücke eines Gletschers zu bringen, für dessen Zerstörung er verantwortlich ist. Und in naher Zukunft, im Jahr 2041, begeben sich David und seine kleine Tochter Lou in dem verdörrten Europa auf die Suche nach Wasser und Lous vermisster Mutter. Die Klima-Flüchtlinge leben in Camps, Nahrungsmittel und Trinkwasser sind rationiert und David weiss gar nicht, wie er seine kleine, durstige Tochter trösten soll. Sie lernen Marguerite kennen und erforschen gemeinsam die Umgebung des Camps, in dem sie leben. Dabei stossen sie auf ein Geheimnis, das ihnen das Leben rettet.
Auch wenn „Die Geschichte des Wassers“ es keine leichte Kost ist, freue ich mich schon jetzt auf den dritten Teil der Tetralogie, „Die letzten ihrer Art“, das im Herbst 2019 herauskommen wird.

„Die Geschichte des Wassers“ (im Original: „Blau“)
Maja Lunde, aus dem Norwegischen übersetzt von Ursel Allenstein
btb Verlag, München, 2018
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-442-75774-9
auch als eBuch und Hörbuch erhältlich

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„Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson

In gewohnter Jonasson-Manier geht es in dieser Geschichte hoch zu und her. Die intelligente, aber arm geborene Nombeko lebt in Soweto und kümmert sich um das Leeren der Latrinen. Auf dem Weg zur Nationalbibliothek in Johannesburg wird sie angefahren und in der Folge dafür verurteilt. Danach geht es Schlag auf Schlag: Atombomben, gefälschte Kunst, Chinesen, Ingenieure, Mossad-Agenten, Zwillinge, von denen der eine gar nicht existiert, eine wütende junge Frau, ein König und ein Premierminister spielen bei diesem Feuerwerk an Ideen und immer verrückteren Wendungen eine Rolle. Am Ende interessiert einem der Plot gar nicht mehr, sondern man wartet nur gespannt, was als nächstes schief gehen wird.
„Die Analphabetin“ liest sich gut und flüssig weg, ist aber von der Idee her nicht wirklich neu. Also schon, aber eine Story mit normalen Leuten, die über mehrere Jahrzehnte in die absurdesten Situationen geraten und am Ende die Weltpolitik beeinflussen, ist halt nach „Der Hundertjährige“ schon nicht mehr ganz taufrisch. Aber es ist ein ganz nettes, unterhaltsames Buch, ohne Längen und ohne Langeweile.

„Die Analphabetin, die Rechnen konnte“ (im Original: „Analfabeten som kunde räkna“)
Maja Lunde, aus dem Schwedischen übersetzt von Wibke Kuhn
carl’s books, München, 2013
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-442-75774-9
auch als Taschenbuch, eBuch und Hörbuch erhältlich

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„Tütensuppenglück“ von Christen Bailey

Juliet, genannt Jools hatte vor langer Zeit mal Psychologie studiert und grosse Träume. Die hatte auch ihr Betthupferl Matt, seines Zeichens Philosophie- und Soziologiestuden. Dann riss ein Kontom. Heute arbeitet er als Buchhalter, und Jools ist Hausfrau und Mutter von vier Kindern. Jools Leben besteht aus schmutzigen Windeln, Reklamationen des Schuldirektors, und öden TV-Shows und sie hat seit Jahren nicht mehr allein gepinkelt. Sie ist eine gestresste, überarbeitete und streckenweise überforderte, ganz normale Mutter, die täglich scheitert, aber irgendwie geht es dann trotzdem weiter. Als sie eines Morgens nach dem Schulrun schnell im Supermarkt Milch und ein paar Fischstäbchen für die Familie holt, begegnet ihr der berühmte Fernsehkoch Tommy McCoy und zieht vor der Kamera über den ungesunden Inhalt ihres Einkaufswagens her. Im Stress und eh schon genervt, vergisst sie schüchtern zu sein und geigt Jools ihm vor laufender Kamera die Meinung, so von wegen was sich normale britische Familien leisten können und wo er sich sein Quinoa und gesundes Gemüse hinstecken soll. Das Video geht viral und findet bei den kleinen Leuten grosse Bestätigung. So gross, dass McCoy schliesslich Jools zum Kochduell fordert und diese nicht weiss, wie sie jetzt wieder aus der Nummer herausfinden soll. Als Unterstützung hat sie ihre chaotischen Kinder und ihren Mann Matt, der sich sonst immer absetzt, wenn’s brenzlig wird.
Medienrummel, Social Media, Familienleben und ein arroganter Fernsehstar und dessen Frau, die versuchen, Jools und ihre Familie durch den Schmutz zu ziehen ergeben eine amüsante, nie langweilige Geschichte mit Happy End. Unterhaltsame Ferienlektüre für Mütter und andere Familienmenschen!

„Tütensuppenglück“ (im Original: „Souper Mum“)
Kristen Bailey, aus dem Englischen übersetzt von Christiane Steen
rororo, Rowohlt Taschenbuch, 2018
ISBN: 978-3-499-27395-7
erhältlich als Taschenbuch und als eBuch

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„Château Mort“ von Alexander Oetker

Der Marathon du Médoc ist ein Rennen, bei dem die Läufer verkleidet sind und an jedem Weingut des Médoc anhalten und Wein degustieren können. Ausgerechnet nach dem Besuch von Luc Verlains Freund Richard, der in grossen finanziellen Nöten steckt, bricht einer der Läufer tot zusammen und ein Politiker kommt nur knapp mit dem Leben davon. Der Wein war vergiftet! Luc und seine Partnerin fangen an zu ermitteln, aber immer mehr Spuren führen zu Lucs Freund Richard…
Château Mort ist flüssiger zu lesen, als Alexander Oetkers Erstling „Retour“ und der Protagonist Luc Verlain hat in der Zwischenzeit ebenfalls an Profil und Charakter gewonnen. Ich mag den Commissaire sehr, weil er er er nicht immer so einfach einzuschätzen ist, sondern ein vielschichtiger Charakter mit zahlreichen Zweifeln und Widersprüchen, mit dem man sich gut identifizieren kann. Für Lieberhaber von Regionalkrimis ist „Château Mort“ auf jeden Fall eine schöne Ferienlektüre, besonders als Einstimmung auf einen eventuellen Frankreichurlaub.

„Château Mort“
Alexander Oetker
Hoffmann und Campe, 2018
ISBN: 978-3-550- 0076-4
broschiert, als eBuch oder als Hörbuch erhältlich

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„Fifty Shades of Grey“ von E.L. James

Mir war nach etwas Knistern und deshalb hab ich nach 2012 einen neuen Versuch gestartet, die Fifty Shades-Reihe zulesen. Offenbar hat unterdessen tatsächlich noch ein/e Lektor/in sich den Text angesehen, was ihm sehr zugute gekommen ist.
Im ersten Band, „Geheimes Verlangen“ lernt die unbedarfte Ana Steele den geheimnisumwitterten Christian Grey kennen und ist von ihm fasziniert. Die Sexszenen sind ganz nett. Die Folgebände habe ich dann eher aus Höflichkeit gelesen, sie sind langweilig und vorhersehbar und der Sex der Protagnoisten wird auch immer langweiliger. Ein verkorkster Mann, der seine Probleme so lange mit Geld löst, bis eine junge Frau daherkommt und ihn quasi von seiner Verkorkstheit erlöst. Und die Liebe zu BDSM kann natürlich nur in einer traumatischen Kindheit und sexuellem Missbrauch begründet sein und verschwindet dann ganz automatisch, wenn jemand die wahre Liebe gefunden hat.

„Fifty Shades of Grey“
E.L. James, aus dem Englischen übersetzt von Andrea Brandl und Sonja Hauser
Goldmann, 2012

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„Ungebrems Leben“ von Heidi Hetzer

Heidi Hetzer, Automechanikerin, Unternehmerin und Rallyefahrerin, hat zeitlebens gearbeitet. Mit 75 ging sie schliesslich in Rente, langweilte sich aber alsbald. Als Bewundererin von Clärenore Stinnes, die 1927-29 als erste Frau mit dem Auto um die Welt fuhr, wollte sie deren historische Fahrt nacherleben. Mit einem Auto der Marke Hudson aus dem Jahr 1930 fährt die alte Dame 2014 los. In zweieinhalb Jahren fährt sie durch sechsundvierzig Länder, und lässt sich auch durch Pannen, fehlende Ersatzteile und Bürokraten nicht aufhalten.
In diesem Buch erzählt die unterdessen leider verstorbene „Rallye-Legende“ Heidi Hetzer von ihrer unglaublichen Reise, aber auch aus ihrem bewegten Leben als Frau und Mutter im Rennsport und im Autogeschäft. Von Berlin aus fährt sie entlang der Seidenstrasse durch China und Thailand nach Indonesien, Australien, Neuseeland, USA und Kanada, Südamerika, den Süden Afrikas und wieder zurück nach Berlin. Reiseberichte gehen in dieser Autobiografie Hand in Hand mit Heidi Hetzers Erinnerungen an ihre Zeit als Rennfahrerin und als sie als junge Frau und Mutter das Autogeschäft ihres Vaters in Berlin übernommen hatte.
Wer Reisen, Autos und starke Frauen mag, die sich durch nichts bremsen lassen, dem sei dieses Buch ganz herzlich empfohlen! (aber als Buch, wegen den schönen Fotos!)

„Ungebremst leben – Wie ich mit 77 Jahren die Freiheit suchte und einfach losfuhr“
von Heidi Hetzer und Marc Bielefeld
Ludwig Verlag, 2018

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Gelesen im Sommer 2016

Sommerferien sind echt das Schlimmste. Da dachte ich mir, wenn der Mann Urlaub hätte, käme ich endlich wieder mal zum Lesen. Ein klarer Fall von „Denkste“! Wir waren so viel mit der Familie unterwegs und taten so absurde Dinge wie miteinander sprechen, so kommt eine einfach zu gar nichts mehr. Deshalb diesmal wirklich nur ein paar wenige Bücher, die ich Euch empfehlen kann (ein paar Abgebrochene lasse ich beiseite, ich mag keine Verrisse schreiben… Aber das Leben ist einfach zu kurz, um schlechte Bücher zu lesen!) Weiterlesen

Gelesen im Frühjahr 2016

Es ist ein Kreuz: Kaum hat man mal etwas Luft, will man so viele Rückstände aufholen, dass man darüber in einen totalen „Get Shit done“-Stress kommt. Am Ende sitzt man dann auf dem Sofa und das spannende Buch, das man am Lesen ist, fällt einem auf die Nase. Das muss ändern, denn Monat für Monat kommen so viele neue, tolle Bücher auf den Markt, dass man auch in einem langen, von Freizeit durchzogenen Leben unmöglich alle durchlesen kann. Deshalb an dieser Stelle wieder nur eine kleine Zusammenfassung. Weiterlesen

Was ich im September 2015 sonst noch so alles gelesen habe

„All about a Girl“ von Caitlin Moran

Wir alle haben während unserer Jugendzeit ein paar Dinge getan, auf die wir rückblickend nicht besonders stolz sind. So auch Johanna, die zu Beginn der 90er Jahre im britischen Wolverhampton aufwächst. Johanna ist die Älteste einer grossen Familie, die, wie so viele andere damals, von Sozialhilfe lebt. Sie versucht, etwas aus ihrem Leben zu machen, was gar nicht so einfach ist, wenn man mit nichts anfängt. MIt 16 schmeisst sie die Schule hin, um als Musikkritikerin Geld zu verdienen. Weiterlesen

Was ich im Sommer 2015 sonst noch alles gelesen habe

Fragt bitte nicht, wie ich neben allem anderen noch zum Lesen komme. Also zum Aus-Spass-am-Lesen-Lesen, nicht beruflich. Aber irgendwie schaffe ich es ab und an auch noch, einfach so ein Buch zu lesen. Ein paar davon möchte ich mit Euch teilen. Weiterlesen

Will Wiles: „Kein Leben ohne Minibar“

Ich mag Englische Autoren, insbesondere jene unter ihnen, die über diesen absurden Humor verfügen. Deshalb horchte ich natürlich auf, als Carl’s Books einen mir unbekannten Autoren mit „Feinster britischer Humor mit einer Prise Kafka“ ankündigte. Sofort dachte ich bei dem Klappentext an Robert Rankin, Terry Pratchett oder Douglas Adams und freute mich sehr auf das Buch. Weiterlesen

Familiensafari von Rike Drust

Rike Drust: „Familiensafari“

Normalerweise mache ich ja einen weiten Bogen um Romane, die mit dem Adjektiv „heiter“ beworben werden. Aber nachdem ich ihren Erstling, das Sachbuch „Muttergefühle. Gesamtausgabe.“ sehr gerne gelesen habe, war ich neugierig auf den ersten Roman der Werbetexterin Rike Drust.
Ist es ein kollektiver Entwicklungsroman oder ein komisches Familiendrama? Schwer zu sagen. Eines ist sicher: Drusts zweites Buch ist keine Sekunde langweilig und streckenweise zum Brüllen komisch. Weiterlesen