Viktor E. Frankl: „…trotzdem Ja zum Leben sagen“

Der Psychiater und Neurologe Viktor E. Frankl war ein angesehener Nervenarzt und leitete eine Klinik in Wien, bevor er 1942 mit seiner Familie nach Theresienstadt deportiert wurde. Ein Jahr später wurde er nach Auschwitz verlegt, später weiter in ein Aussenlager des KZ Dachau, wo er bis zu seiner Befreiung im April 1945 gefangen war.

Im Gegensatz zu vielen anderen Wissenschaftlern und ehemaligen KZ-Gefangenen lebte Frankl auch nach der Befreiung wieder in Wien. Er war ein angesehener Psychologe bzw. Psychiater, der auf der Basis seiner Erlebnisse im KZ die sog. Logotherapie und Existenzanalyse entwickelte. In der Versöhnung mit den Tätern sah er den einzigen (heilsamen) Ausweg aus den Gräueln der Schoah.

«Viktor Frankl hat gelebt, was er lehrt. […] Er leugnete, von Anfang an, die Kollektivschuld, er betonte immer wieder die positiven Ausnahmen von der unmenschlichen Regel. Er sah das Gute, das ihm und manchem seinesgleichen geschehen war, und überwand dadurch das vielfache Böse.»

So schrieb Maria Enzersdorf 1977 im Vorwort zu  «…trotzdem Ja zum Leben sagen».

Inhalt von «…trotzdem Ja zum Leben sagen»

Im ersten, einleitenden Kapitel mit dem Titel «Der unbekannte KZler» erklärt Frankl, was er mit dem Buch bezweckt: nicht die «grossen Gräuel» darzustellen, sondern die «vielen kleinen Qualen», die sich im Alltag «in der Seele des durchschnittlichen Häftlings gespiegelt» haben.

Die Ankunft im Konzentrationslager

Im zweiten Kapitel beschreibt Frankl, was er den «Aufnahmeschock» nennt, also was die Ankunft im Lager mit den Menschen macht. Fast ohne Adjektive beschreibt er den Transport in den Eisenbahnwaggons, und das Gefühl als ihnen klar wurde, dass sich der Zug in Auschwitz befindet. Und trotzdem… «so klammerten auch wir uns an Hoffnungen und glaubten auch wir bis zum letzten Moment, es werde, es könne einfach nicht so arg sein.»

Im weiteren Verlauf beschreibt Frankl eindringlich die Desinfektionsbäder, wie ihnen dort alles genommen wurde, bis auf die buchstäbliche «nackte Existenz». Auch die emotionale Reaktion auf diese Entmenschlichung lässt er nicht aus, berichtet staunend von Galgenhumor und Neugier. Als Arzt und Wissenschaftler, der zuvor mit Traumapatienten gearbeitet hatte, und jetzt am eigenen Leben erfährt, wie es sich anfühlt, wenn man keine Kontrolle über sein Leben mehr hat, verfolgt er mit klinischem Interesse, wie es weitergeht. Überraschung darüber, wie unbequem man schlafen kann, aber auch wie lange man ohne Schlaf auskommen oder wie man auch in den widrigsten Umständen körperlich gesund bleiben kann, obwohl alles dagegen spricht. Den Tod beschreibt er als etwas, das seinen Schrecken bald verliert: «In Auschwitz fürchtet der Häftling, der noch im Schockstadium steht, den Tod ganz und gar nicht; ihm ist in den ersten Tagen seines Aufenthaltes die Gaskammer längst kein Schrecken mehr, in seinen Augen stellt sie lediglich etwas dar, was den Selbstmord erspart».

Wie lebt, bzw. überlebt man im Konzentrationslager

Im dritten Kapitel «Die zweite Phase: Das Lagerleben» beschreibt Frankl verschiedene emotionale Reaktionen, die das Lagerleben prägen. Allen voran die Apathie, die nach dem ersten Schock eintritt. Das innere Absterben, die Distanzierung von sich selbst als einzige Möglichkeit, inmitten des Elends und Ekels nicht verrückt zu werden.

«Ekel, Grauen, Mitleid, Empörung, das alles hat unser Zuseher in diesem Augenblick eigentlich nicht mehr zu empfinden vermocht. Leidende, Kranke, Sterbende, Tote – all dies ist so ein geläufiger Anblick nach einigen Wochen Lagerleben, dass es nicht mehr rühren kann. […] Diese Unempfindlichkeit ist eine höchst notwendige Panzerschicht, mit der sich die Seele des Häftlings beizeiten umgibt.»

Aber wie hält man das aus? Einerseits, indem man seine Erwartungen und Hoffnungen auf ein Minimum reduziert. Trotzdem wird viel über Politik und den Krieg und die Aussicht auf ein baldiges Kriegsende diskutiert. Auch die Religion und Spiritualität nimmt grossen Raum ein.

Daneben hilft die Flucht nach innen: Endlose innerliche Gespräche mit Verwandten oder seiner Frau, oder Gedanken an die Vergangenheit oder eine ferne Zukunft halfen dabei, «aus der geistigen Inhaltsarmut des gegenwärtigen Daseins zu flüchten». Eindrückliche Naturerlebnisse bringen kurze Glücksmomente in den Lageralltag.

Auch Kunst und Kultur, Musikabende, Gesang, das Erzählen von Geschichten, und – vielleicht ein bisschen unerwartet – Humor sind überlebenswichtig. Für Frankl ist der Humor «eine Waffe der Seele im Kampf um ihre Selbsterhaltung.»

In weiteren Kapiteln kommt Frankl immer wieder auf die Entmenschlichung zurück. Darauf, dass die Gefangenen im Lager nur mehr eine Nummer sind, Nummern auf Listen, sich kaum mehr an ihren Namen erinnern konnten oder nur noch ihren «atmenden Organismus» ihr Eigen nennen konnten. Sentimentalitäten kann sich im KZ keiner leisten, zu sehr hängt das Leben davon ab, dass man der Schnellste war, der einen Mantel, oder ein Paar Stiefel ergattern konnte.

Neben der alles durchdringenden Abgestumpftheit war ein zweites Gefühl vorherrschend: Die Gereiztheit, die aus dem Hunger, dem Schlafmangel und dem Mangel an Alleinsein resultierte, aber auch aus der Ohnmacht heraus, nichts an seiner Situation ändern zu können.

Die innere Freiheit

Der Abschnitt über die innere Freiheit ist für mich das Kernstück des ganzen Buches. Auf den hier beschriebenen Erkenntnissen baute Viktor E. Frankl die Theorien auf, die er im Laufe seiner späteren Karriere formuliert hatte und in der Arbeit mit seinen Patienten auch in die Tat umsetzte.

Ihm zufolge ist der Mensch nicht nur «das zufällige Resultat seiner leiblichen Konstitution, seiner charakterologischen Disposition und seiner gesellschaftlichen Situation?» Das Lagerleben habe gezeigt, dass «ein Rest von geistiger Freiheit, von freier Einstellung des Ich zur Umwelt auch noch in dieser scheinbar absoluten Zwangslage, äusseren wie inneren, fortbesteht. […] Mögen es auch nur wenige gewesen sein – sie haben Beweiskraft dafür, dass man dem Menschen im Konzentrationslager alles nehmen kann, nur nicht: die letzte menschliche Freiheit, sich zu den gegebenen Verhältnissen so oder so einzustellen.»

Der Sinn des Leidens

Es folgt ein Kapitel über den Sinn des Leidens als Teil des menschlichen Daseins, genauso unvermeidlich wie Geburt und Tod. Frankl beschreibt die Würde als die Möglichkeit, sein Leiden selbst zu gestalten. Es sind komplizierte Gedanken, schwierig nachzuvollziehen. Hier findet man den gedanklichen Ursprung des berühmtesten Zitates von Viktor E. Frankl: «Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.»

Aber was macht denn nun den Unterschied aus, dass sich jemand den unmenschlichen Bedingungen des Lagerlebens unterwirft und sein Menschsein dabei vergisst, oder eben nicht? Laut Frankl ist das eine Art innerer Halt, die Fähigkeit, sich auf ein Ziel in der Zukunft auszurichten. Wer nicht mehr an eine Zukunft glaubt, wird sie auch nicht erleben.

«Wir müssen lernen, dass es eigentlich nie und nimmer darauf ankommt, was wir vom Leben noch zu erwarten haben, vielmehr lediglich darauf: was das Leben von uns erwartet!» Das Leben erwartet, dass wir «Verantwortung tragen […] für die Erfüllung der Aufgaben, die jedem einzelnen das Leben stellt, für die Erfüllung der Forderung der Stunde.»

Diese Erkenntnisse, die Viktor E. Frankl über mehrere Kapitel erläutert und ausarbeitet, bilden später die Grundlage für seine wissenschaftliche Logotherapie und Existenzanalyse, auch «Dritte Wiener Schule der Psychotherapie» genannt. In diesem Zusammenhang macht auch das Leid eines Menschen plötzlich Sinn:

«Niemand kann es ihm abnehmen, niemand kann an seiner Stelle dieses Leid durchleiden. Darin aber, wie er selbst, der von diese Schicksal Betroffene, dieses Leid trägt, darin liegt auch die einmalige Möglichkeit zu einer einzigartigen Leistung.»

Suizidprävention im KZ

Obwohl Frankl im Konzentrationslager nicht als Psychiater tätig war, verbrachte er als ehemaliger Spezialist für Suizidprävention viel Zeit damit, andere Häftlinge davon abzuhalten, sich in ihrer Verzweiflung das Leben zu nehmen. Dabei galt es, «ihnen zu zeigen, dass das Leben von ihnen etwas erwarte, dass etwas im Leben, in der Zukunft, auf sie warte.»

Für manche mochte das ein Mensch sein (die Frau, das Kind,…), für andere ihr Werk als Wissenschaftler oder Künstler, das noch nicht vollendet war und auch nicht ohne ihn vollendet werden konnte.

Die Psychologie der Lagerwache

Nachdem es nun mehrere Kapitel lang um die Psychologie der Häftlinge und wie sie mit ihrer Lage zurechtkommen gegangen ist, wendet sich Frankl im letzten Kapitel des zweiten Teils den Lagerwachen zu:

«Wie ist es möglich, dass Menschen aus Fleisch und Blut anderen all das antun, was mitgemacht zu haben letztere berichten?»

Frankl teil die Wachen und SS-Leute je nachdem, weshalb sie tun, was sie tun, in verschiedene Typen ein. Lobend erwähnt er die sog. «Saboteure», die teilweise grosse Risiken auf sich genommen haben, um den Häftlingen zu helfen, zum Beispiel indem sie aus eigener Tasche Medikamente kauften und sie den Gefangenen heimlich gaben.

«Menschliche Güte kann man bei allen Menschen finden, sie findet sich also auch bei der Gruppe, deren pauschale Verurteilung doch gewiss sehr nahe liegt. Es überschneiden sich eben die Grenzen! So einfach dürfen wir es uns nicht machen, dass wir erklären: die einen sind Engel und die anderen sind Teufel.»

Die Situation im KZ ist so extrem, dass hier die Essenz, der wahre Charakter der Menschen zum Vorschein kommt. Und der Mensch ist, was immer er entscheidet zu sein.

Nach der Befreiung aus dem Lager

Nach den versöhnlichen Abschlussworten des zweiten Teils – über die Anständigen unter den Lagerwachen – kommt Frankl im letzten Teil zu seiner Analyse der psychologischen Vorgänge nach der Befreiung aus dem Lager.

«Die Wirklichkeit dringt noch nicht recht ins Bewusstsein ein: man kann es eben einfach noch nicht fassen.»

Hier schildert Frankl sehr persönlich und berührend, wie er aus dem Lager herausspaziert, sich alles anschaut, aber die Freude über die Befreiung noch gar nicht bis zu seiner Seele durchdringen kann. «Noch hat man nicht teil an der Welt», schreibt er, während er in seinem Bericht eine Wiese betrachtet, eine Blume, einen Hahn, und sich schliesslich unter einen Kastanienbaum setzt. «Noch macht die Welt keinen Eindruck».

Der Psychologe erkennt, dass die Menschen Zeit brauchen werden, um in der «wirklichen Wirklichkeit der Freiheit» anzukommen.

Der lange Weg nachhause

«Man ist im Irrtum, wenn man glaubt, der aus dem Konzentrationslager entlassene bzw. befreite Häftling bedürfe keiner seelischen Betreuung mehr.» Viele der Befreiten haben beispielsweise Mühe, sich aus den Kategorien von Macht und Gewalt herauszulösen, und «für diese Menschen hat sich eigentlich nichts als das Vorzeichen der alten Kategorie geändert, es ist aus einem negativen ein positives geworden: aus den Objekten von Macht, Gewalt, Willkür und Unrecht sind die entsprechenden Subjekte geworden; aber sie haften eben noch an dem, was sie erlebt haben. […] Nur langsam kann man diese Menschen zurückfinden lassen zu der sonst doch so trivialen Wahrheit, dass niemand das Recht hat, Unrecht zu tun, auch der nicht, der Unrecht erlitten hat.»

Neben den gewalttätigen Folgen der Entmenschlichung machen auch «die Verbitterung und Enttäuschung» den Menschen zu schaffen. Vebittterung, weil niemand verstehen kann, was sie durchgemacht haben, und noch schlimmer das Loch, in das jemand fällt, wenn das, was den Menschen «im Lager als einziges aufrecht gehalten hat, – der geliebte Mensch – nicht mehr existiert. Wehe dem, der jenen Augenblick, von dem er in Tausend Träumen der Sehnsucht geträumt hat, nun wirklich erlebt, aber anders, ganz anders als er sich ihn ausgemalt». Man kommt nachhause und erfährt, dass das Kind, die Frau, der geliebte Mensch in der Zwischenzeit gestorben ist. Diese Enttäuschung, dieses Unglück, ist schwierig zu überwinden und kaum einer schafft es ohne Hilfe, darüber hinwegzukommen.

Mit diesen nachdenklichen Tönen endet der Text «Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager».

Inhalt von «Synchronisation in Birkenwald»

Sein Theaterstück «Synchronisation in Birkenwald» mit dem Untertitel «Eine metaphysische Conférence» schrieb Viktor E. Frankl 1946 und veröffentlichte es 1948 unter dem Pseudonym Gabriel Lion. Das Stück bildet den zweiten Teil des Buches «…trotzdem Ja zum Leben sagen» und es ist davon auszugehen, dass Frankl es schrieb, um seine eigenen Erlebnisse zu verarbeiten und ihnen einen Sinn zu geben.

Die Hauptpersonen des Stücks sind die Philosophen Spinoza, Sokrates und Immanuel Kant. Sie beobachten und kommentieren, was den Brüdern Franz und Karl im Konzentrationslager Birkenwald angetan wird. Hauptthema des Stückes sind, mehr noch als in «…trotzdem Ja zum Leben sagen» der Sinn des Leidens und die Versöhnung.

Mein Fazit

Ich sage es gleich direkt: Dieses Buch sollte Pflichtlektüre sein!

Nach seiner Veröffentlichung wurde es im deutschsprachigen Raum zuerst nur schlecht rezipiert: Die erste Auflage umfasste 300 Exemplare, die sich verkauften, die zweite Auflage blieb in den Läden liegen. Erst die englische Übersetzung verhalf ihm zu grosser Bekanntheit (2 Millionen verkaufte Exemplare) und zum Ruhm, der ihm gebührt.

Frankls Ansatz, dem Leiden einen Sinn zu geben, und gleichzeitig seine Ethik, die Täter nicht zu verurteilen, sondern sie als Menschen wahrzunehmen und ihnen zu verzeihen, hat bei vielen Menschen nach dem Krieg zu grossem Unverständnis geführt. Aber Frankl zufolge kann die «grausame Kette der Gewalt» nicht durch Rache, sondern nur durch Versöhnung unterbrochen werden.

Man darf dabei nicht vergessen, dass Frankl kein politischer Philosoph und Ethiker war, sondern Arzt und Psychologe – er ging also von dem aus, was seine Patienten konkret für ihre Heilung benötigten, und befasste sich nicht unbedingt mit übergeordneten, abstrakten Ethikfragen.

Was mich beim Lesen besonders berührt hat, ist die seltsam distanzierte Erzählweise: Frankl besteht immer wieder darauf, dass es ein persönlicher Erlebnisbericht sei und doch erzählt er mit einer gewissen professionellen Distanz, ohne die die Erinnerung wohl nicht auszuhalten gewesen wäre.

Eine solche Erzählung relativiert extrem, was wir heutigen Generationen in unserem eigenen Alltag unter «Leid» verstehen. Nichtsdestotrotz konnte ich aus der Lektüre viel für mein eigenes Leben mitnehmen. Ich habe «…trotzdem Ja zum Leben sagen» für das Schreiben dieser Rezension schon zum zweiten Mal gelesen und bin sicher, dass es nicht das letzte Mal gewesen ist. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, die sich lohnt!

Viktor E. Frankl: "…trotzdem Ja zum Leben sagen“
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Viktor E. Frankl: „…trotzdem Ja zum Leben sagen“

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Informationen zum Buch

Klappentext:

„Mehrere Jahre musste der österreichische Psychologe Viktor E. Frankl in deutschen Konzentrationslagern verbringen. Doch trotz all des Leids, das er dort sah und erlebte, kam er zu dem Schluss, dass es selbst an Orten der größten Unmenschlichkeit möglich ist, einen Sinn im Leben zu sehen. Seine Erinnerungen, die er in diesem Buch festhielt und die über Jahrzehnte Millionen von Menschen bewegten, sollen weder Mitleid erregen noch Anklage erheben. Sie sollen Kraft zum Leben geben. “

Penguin Books, Verlagsgruppe Penguin Random House, München, 2018
ISBN 978-3-328-10277-9

Vielen herzlichen Dank an Penguin Randomhouse und Kösel-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Viktor E. Frankl: "…trotzdem Ja zum Leben sagen“
Cover von Viktor E. Frankl: „…trotzdem Ja zum Leben sagen“

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