Lorenz Pauli und Kathrin Schärer: „Die Kiste“

Muss ich nach Da bist Du ja! und mutig, mutig! überhaupt noch erwähnen, dass ich ein Riesenfan des Texter-Illustratorin-Teams Pauli & Schärer bin? So konnte ich natürlich auch nicht widerstehen, als in diesem Frühling Beltz & Gelberg das schon über 10jährige, preisgekrönte Bilderbuch  „Die Kiste“ als Minimax-Taschenbuch herausbrachte.

 

Die Handlung

Die Ziege Minna liebt das Meer und den Strand. Bis eines Morgens eine grosse Kiste angeschwemmt wird.

„Ist die Kiste bloss eine Kiste? Oder ist etwas drin?
Vielleicht ist es auch eine Falle, denkt Minna.
Plötzlich kommt ihr die ganze Bucht gross vor und ungeheuer.
Sind das Schritte? Da kommt jemand!
Bestimmt ist es ein grosses Ungeheuer, denkt Minna.
Ein Meerungeheuer, das sich verlaufen hat.“

Vor lauter Angst hüpft Minna in die Kiste. Bald kommen ein Hund, eine Möve und ein Schwein dazu, die sich alle ebenfalls vor dem Meerungeheuer fürchten. Aber wie kommen sie jetzt aus der Kiste wieder heraus, wenn da draussen ein Ungeheuer herumschleicht?

 

Was die Zielgruppe meint

Kurzer hatte beim ersten Mal erzählen ganz schön Schiss vor dem Meerungeheuer. Aber danach natürlich nicht mehr, weil schliesslich ist die Geschichte für kleine Babys gedacht und er ist schon fünfeinhalb. Und er findet das Ungeheuer ganz schön doof, dass es auf den billigen Trick reinfällt.

 

Unser Fazit als Eltern

Mir gefällt die Geschichte. Aber ich bin ja auch nicht ganz objektiv, denn mir gefällt sowieso alles aus der Feder von Pauli & Schärer. Ich bin da völlig voreingenommen.

Ist das Monster ein Spiel? Ist es echt? Lorenz Pauli schafft es in „Die Kiste“ einmal mehr, die Themen Mut, Freundschaft und Zusammenhalt in einer spannenden, Geschichte zu verpacken. Ein klein wenig gruselig ist die Geschichte erst noch.

Vorschulkinder lieben es, sich zu gruseln. Nur gerade so viel, dass es einem die Härchen an den Armen aufstellt, mehr nicht! Und das funktioniert auch noch, wenn man die Geschichte bereits kennt (und kein Baby mehr ist, so wie unser Kurzer).

Die freundlichen Tiere von Kathrin Schärer mit ihrer aussagekräftigen Mimik sind uns langsam aber sicher vertraut. Es sind zwar neue Tiere, aber die „Handschrift“ der Zeichnerin ist unverwechselbar.

Ich kann das Buch allen empfehlen, die eine Monstergeschichte ohne Monster suchen oder erleben möchten, wie sich vier Freunde aus der Patsche helfen.

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Klappentext:

„Eines Morgens steht am Strand eine grosse Kiste. Was da wohl drin its? Oder wer? Vielleicht ist sie ja auch leer? Als die Ziege Schritte hört, springt sie in die Kiste, um sich zu verstecken. Wer geht da draussen bloss umher? Ein tierisch ernstes Verwirrspiel über Angst, Freundschaft und Mut.

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„Die Kiste“
Lorenz Pauli (Text) und Kathrin Schärer (Illustration)
ab 3 Jahren

Taschenbuch
Beltz & Gelberg, Reihe Minimax, 2015
ISBN 978-3-407-76154-5

Hardcover beim Sauerländer, Fischer Verlag, 2004
ISBN 978-3-7373-6094-4
32 Seiten

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