Mit Kindern über Geld reden

„Über Geld spricht man nicht“ ist etwas, was wir Schweizerinnen und Schweizer schon mit der Muttermilch beigebracht bekommen. Trotzdem ist es natürlich so, dass das Thema allgegenwärtig ist. Gerade im reichsten Land, in dem jedoch 15% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, allen voran Kinder und Erwachsene aus Einelternfamilien. Dem reichsten Land der Welt, mit einer mieserablen Einkommenselastizität und hoher Verschuldung.

Mit Covid-19 kamen zahlreiche Menschen in finanzielle Nöte, auch um uns herum. Wegen Kurzarbeit in der Metallverarbeitenden Branche und Einbruch meiner Aufträge im Bereich Tourismus und Gastronomie müssen auch wir den Gürtel wieder enger schnallen.

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10 Jahre „Mama hat jetzt keine Zeit“ – Bloggen soll Freude machen!

Eigentlich würde es sich gehören, den 10. Bloggeburtstag gross zu feiern. In diesem verrrückten Jahr ist es aber untergegangen. Schlimmer: Ich hab’s einfach vergessen.

Am 26. Juli 2010 ging mit Das Kamikaze-Baby der erste wohlformulierte und geistreiche Beitrag zu einem interessanten Thema online. Die Seite hatte noch keine eigene Domain sondern lief auf der Seite des CMS-Anbieters und als Titelbild hatte ich ein Foto des Kurzen, wie er mit seinen Patschhändchen nach dem Laptop greift.

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rostiger rosa Eimer hängt an einer verrosteten Tür

Meine Bucketlist 2020

Wenn nichts dazwischen kommt, was in diesem verrückten Jahr ja nicht ganz unwahrscheinlich ist, werde ich im nächsten April 50 Jahre alt. Da ist es doch langsam an der Zeit, mir zu überlegen, was ich noch alles erleben oder erledigen möchte, bevor ich dann irgendwann in die Kiste springe. Oder auf neudeutsch „in den Eimer“ (bucket).

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Erste Male

Unzählige erste Male habe ich mit dem Kurzen in den letzten 10 Jahren und 10 Monaten schon erlebt: Das erste Mal selbständig geatmet, das erste Mal angelegt, das erste Mal aus dem Krankenhaus nachhause gekommen, der erste Brei, der erste Schritt, die ersten Worte. Die ersten Widerworte, die ersten Trotzanfälle, der erste Krippentag. Das erste Mal ohne Windeln unterwegs, das erste Mal ohne Schnuller einschlafen, das erste Mal im eigenen Zimmer. Der erste Schultag. Die erste eingeschlagene Scheibe. Der erste Freundschaftskummer.

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Mütterforen: Tag und Nacht für dich da! (erschienen bei Beehive)

Vor etwa einer Woche ist mir beim Lesen dieses Artikels meiner geschätzten Berufskollegin Barbara der Senf in die Nase gestiegen. Dijon, scharf!
Ich selbst bin ja praktisch schon länger im Internet, als die Autorin lesen und schreiben kann und ich selbst erlebte und erlebe Mütterforen ganz anders. Um ehrlich zu sein, liegen mir der Austausch dort und zahlreiche Frauen, die ich in solchen Foren kennen gelernt habe, sehr am Herzen.
Was mich schlussfolgern lässt, dass so ein Forum immer das ist, was seine User/innen daraus machen – eigentlich wie bei jeder Gemeinschaft, oder?

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Planungssicher (erschienen bei Beehive)

Wer selbständig ist, muss wenigstens ein Minimum planen können, sonst wird das langfristig nichts. Für mich als Freelancerin und Mutter ist das momentan die grösste Herausforderung. Und die verlangte Flexibilität… hui!

Nachdem Kurzer wegen einer ordinären Erkältung in Hausarrest musste, habe ich mir meine Frustration von der Seele geschrieben. Bei dieser Gelegenheit könnt Ihr grad noch das Beehive, das Magazin für die berufstätige Frau mit Kind kennenlernen, das zukünftige Printmagazin, das während dem Lockdown Light online ging, um dringend benötigte administratives, finanzielles und organisatorisches Knowhow von erfahrenen Fachfrauen unter das selbständige Müttervolk zu bringen.

Vernetzt im April 2020

April. Ich muss mein Tagebuch hervorholen um nachzusehen, was im April alles war. Die Tage sind lang und zäh wie Kaugummi, aber die Wochen verfliegen. Es ist ja schon der letzte Mai heute, und ich habe noch nicht mal die Linksammlung für April veröffentlicht… Ich mach’s trotzdem, es wäre ja schade um die ganze Arbeit und ich käme mir auch blöd vor, jetzt alles wieder zu löschen, nur weil ich hinterher bin.

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Solidarität, der Wald und die Bäume

Die Regierung muss die Volksgesundheit und die Gesundheit des Staates, der ganzen Gesellschaft mit all ihren verschiedenen Komponenten im Blick haben. Das heisst: Die Regierung muss für den ganzen Wald sorgen. Wir als Individuen, Eltern oder Unternehmer/innen haben aber zwangsläufig unsere eigene Perspektive als einzelner Baum im Blick und sorgen uns um unsere eigenen Interessen.

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Vernetztes im März 2020 (Corona Edition)

Der März 2020? Diese paar Wochen, in der die Welt erschüttert wurde, eine Pandemie rund um den Globus Zehntausende von Opfern forderte, und die grösste Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg eingeläutet wurde. Mitteleuropa – inklusive der Schweiz – im Lockdown, obwohl so etwas doch sonst nur weit, weit weg passiert.

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Corona und ich

„Bin ich eigentlich die Einzige hier, die zwischen totaler Gleichgültigkeit und totaler Panik hin und her schwankt?“ fragte vor ein paar Tagen eine Freundin auf Facebook.

Nein, mir geht es genau so! Wobei Gleichgültigkeit das falsche Wort ist. Sagen wir lieber: Gelassenheit. Was uns drei betrifft, bin ich relativ gelassen. Wenn es nach der Statistik geht – und ich halte mich immer an die Statistik – sollten wir eigentlich recht glimpflich davon kommen.

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