Rabe auf einem Baum

Angst vor dem Sterben

Es ist kein Zufall, dass ich immer im November über dunkle Themen schreibe. Samhain ist durch, die Tage werden merklich kürzer, jeden Tag ein paar Minuten. Die Blätter sind nicht mehr bunt, sondern braun, und mit jeder Windböe fallen mehr von ihnen zur Erde.

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Mädchen sitzt mit Kätzchen auf Wiese

Sei nett – Nein!

In meinem Facebook-Feed ist heute ein alter Artikel von Tollabea aufgetaucht, der mich getriggert hat. Wirklich getriggert im Sinne von einer heftigen, unverhältnismässig starken emotionalen Reaktion. Ich habe in den letzten Jahren und durch mehrere Depressionen hindurch gelernt, solche Emotionen ernst zu nehmen, ihnen nachzuspüren, sie ans Licht zu zerren und von allen Seiten her zu beleuchten.

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collage eines baums in vier Jahreszeiten

Sicherheit

Im Frühling vor einem Jahr ist unser aller Sicherheitsgefühl erschüttert worden. Vorher waren wir sicher, dass es hier in Mitteleuropa so etwas wie eine Seuche nicht mehr geben konnte. Allein der Gedanke war absurd, schliesslich beherrschen wir hier fast alles und wenn nicht, dann hat sicher irgendwo ein Individuum einen Fehler gemacht.

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community crowd

Ein paar Gedanken zur Diskussion betreffend einer indirekten Impfpflicht in der Schweiz gegen Covid-19 und andere Krankheiten

Ausgangslage

Die so genannte Vertragsfreiheit erlaubt es Firmen (im Rahmen gewisser gesetzlicher Einschränkungen, z.b. Anti-Rassismus-Gesetz) Tickets oder Eintritte zu verkaufen oder nicht zu verkaufen an wen sie wollen. Eine gewisse Diskriminierung, ist also in unserem Land möglich. Manches davon hat bereits zu Diskussionen geführt, wie z.B. dass Eltern bzw. ihre Kinder in manchen Restaurants oder Hotels nicht (mehr) willkommen sind. Die einzige Konsequenz, die sie zu fürchten haben, wenn sie ihr sog. Hausrecht wahrnehmen, ist ein gewisser Imageschaden. Aber im Grossen und Ganzen war die Problematik bisher in unserem Land nicht wichtig genug, um eine öffentliche Diskussion oder Änderungen in der Gesetzgebung hervorzurufen. Maximal gab es Shitstorms in den Medien und sozialen Netzwerken, die ein paar Tage (die Sache mit dem Wirt, der keine geistig behinderten Gäste mehr beherbergen will) bis ein paar Wochen (die Sache mit den „kinderfreien Hotels“) dauerten.

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Titelbild

Gedanken über Covid, Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen: Überprüfe deine Privilegien

Wer sich gut ernährt, für ein starkes Immunsystem sorgt und die richtige Einstellung hat, braucht keine Angst vor Corona zu haben. Es ist unfair, dass wir geopfert werden, wenn doch nur alte und kranke Menschen daran sterben.

Wer das äusserte, ist nicht etwa ein Neonazi, Sozialdarwinist oder libertärer Zyniker, sondern eine sympathische Frau Mitte dreissig, die sich selbst durchaus als mitfühlend, engagiert und sozial bezeichnen würde. Sie investiert zudem sehr viel Zeit in ihre Persönlichkeitsentwicklung und Achtsamkeitstraining.

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Wut

Mich bringt so schnell nichts aus der Ruhe, manche Menschen werfen mir das sogar ein Bisschen vor, dass ich (nach aussen) nicht sehr leidenschaftlich bin (scheine!).

Aber seit einer Woche trage ich diese Wut in mir und diesmal schaffe ich es nicht, sie in konstruktive Kanäle zu leiten, geschweige denn, sie einfach wegzuatmen.

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Menschen beim Tanzen

Soundtrack meines Lebens: Poems for Laila

Ist Dir das auch schon passiert? Da denkt man nichts böses und plötzlich hört man einen alten Song, den man schon ewig nicht mehr gehört hat, der vor langer Zeit eine Bedeutung hatte, vor vielen, vielen Jahren in einem anderen Leben?

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Mit Kindern über Geld reden

„Über Geld spricht man nicht“ ist etwas, was wir Schweizerinnen und Schweizer schon mit der Muttermilch beigebracht bekommen. Trotzdem ist es natürlich so, dass das Thema allgegenwärtig ist. Gerade im reichsten Land, in dem jedoch 15% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, allen voran Kinder und Erwachsene aus Einelternfamilien. Dem reichsten Land der Welt, mit einer mieserablen Einkommenselastizität und hoher Verschuldung.

Mit Covid-19 kamen zahlreiche Menschen in finanzielle Nöte, auch um uns herum. Wegen Kurzarbeit in der Metallverarbeitenden Branche und Einbruch meiner Aufträge im Bereich Tourismus und Gastronomie müssen auch wir den Gürtel wieder enger schnallen.

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