Planungssicher (erschienen bei Beehive)

Wer selbständig ist, muss wenigstens ein Minimum planen können, sonst wird das langfristig nichts. Für mich als Freelancerin und Mutter ist das momentan die grösste Herausforderung. Und die verlangte Flexibilität… hui!

Nachdem Kurzer wegen einer ordinären Erkältung in Hausarrest musste, habe ich mir meine Frustration von der Seele geschrieben. Bei dieser Gelegenheit könnt Ihr grad noch das Beehive, das Magazin für die berufstätige Frau mit Kind kennenlernen, das zukünftige Printmagazin, das während dem Lockdown Light online ging, um dringend benötigte administratives, finanzielles und organisatorisches Knowhow von erfahrenen Fachfrauen unter das selbständige Müttervolk zu bringen.

Vernetzt im April 2020

April. Ich muss mein Tagebuch hervorholen um nachzusehen, was im April alles war. Die Tage sind lang und zäh wie Kaugummi, aber die Wochen verfliegen. Es ist ja schon der letzte Mai heute, und ich habe noch nicht mal die Linksammlung für April veröffentlicht… Ich mach’s trotzdem, es wäre ja schade um die ganze Arbeit und ich käme mir auch blöd vor, jetzt alles wieder zu löschen, nur weil ich hinterher bin.

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Solidarität, der Wald und die Bäume

Die Regierung muss die Volksgesundheit und die Gesundheit des Staates, der ganzen Gesellschaft mit all ihren verschiedenen Komponenten im Blick haben. Das heisst: Die Regierung muss für den ganzen Wald sorgen. Wir als Individuen, Eltern oder Unternehmer/innen haben aber zwangsläufig unsere eigene Perspektive als einzelner Baum im Blick und sorgen uns um unsere eigenen Interessen.

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Vernetztes im März 2020 (Corona Edition)

Der März 2020? Diese paar Wochen, in der die Welt erschüttert wurde, eine Pandemie rund um den Globus Zehntausende von Opfern forderte, und die grösste Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg eingeläutet wurde. Mitteleuropa – inklusive der Schweiz – im Lockdown, obwohl so etwas doch sonst nur weit, weit weg passiert.

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Corona und ich

„Bin ich eigentlich die Einzige hier, die zwischen totaler Gleichgültigkeit und totaler Panik hin und her schwankt?“ fragte vor ein paar Tagen eine Freundin auf Facebook.

Nein, mir geht es genau so! Wobei Gleichgültigkeit das falsche Wort ist. Sagen wir lieber: Gelassenheit. Was uns drei betrifft, bin ich relativ gelassen. Wenn es nach der Statistik geht – und ich halte mich immer an die Statistik – sollten wir eigentlich recht glimpflich davon kommen.

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sitzende Gitarrenspielerin

Kurzer spielt jetzt E-Gitarre

Heute früh, auf dem Weg zur Arbeit im Coworking Space, ging ich am Schaufenster eines Optikers vorbei, der neben Brillen auch Hörgeräte verkauft. Mein Blick fiel auf das Plakat, das an der Scheibe hing:

Ihr Kind spielt jetzt Gitarre? Schützen Sie Ihre Ohren!

Links davon liegt auf einem Podest eine akustische Gitarre, rechts eine Auswahl von Gehörschützen in den buntesten Farben.

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Wandtafel mit Schriftzug "well done"

Nachgeforscht: Übertriebenes Loben schadet dem Selbstbewusstsein

(dies ist die überarbeitete Version eines Postings vom März 2014)

Nach den Lesen von Alfie Kohns „Punished by Rewards (auf Deutsch „Liebe und Eigenständigkeit“ – Werbelink) war ich imemr ein wenig skeptisch gegenüber dem, was ich auf unseren Reisen in Grossbritannien im Umgang mit Babys und Kinder erlebt hatte. Überall nur „good boy“ und „good girl“, „well done“ und „terrific“ und zwar mit der Giesskanne und ohne mit der tatsächlichen Leistung des Kindes zusammenzuhängen.

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Gelesen: „Am Boden des Himmels“ von Joana Osman

Israel. Ein Land, das mich schon immer fasziniert hat, schon seit der Zeit, als ich in der Sonntagsschule gespannt den biblischen Geschichten gelauscht hatte. Später schaute ich mir stundenlang die Bilder in meinem Atlas an, der „Die Welt der Bibel“ hiess und den ganzen Nahen Osten abbildete, aber insbesondere Israel, Jordanien und die Gegend, in der Jesus von Nazareth gelebt und gewirkt haben soll.

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