Archiv der Kategorie: Ich persönlich

Angst im Dunkeln – ein paar Gedankensplitter

„Fürchtest du dich im Dunkeln?“ fragte mich eine Freundin beim Neumond vom letzten Wochenende. Immerhin ist bald Tag- und-Nachtgleiche, danach werden für ein ganzes halbes Jahr lang die Nächte länger sein als die Tage.

„Nein, natürlich nicht“, sage ich, aber noch während ich es sage, weiss ich, dass es eine Lüge ist. Weiterlesen

Junge mit Rucksack steht an einem Aussichtspunkt und schaut auf das Tal unter ihm

Schon wieder August… und schon ist er wieder fast vorbei… und überhaupt!

Wo geht nur die Zeit hin?

Eben noch wollte ich hier auf dem Blog eine neue Serie aufziehen, ein neues Buch besprechen, ein paar interessante Links verbloggen – und schon hat sich die Bloggerwelt weitergedreht und alles ist nicht mehr aktuell.

Bin ich die Einzige, die das Gefühl hat, dass sich der Planet immer schneller dreht? Oder hat es mit der Ablenkung zu tun, der Defragmentierung unseres Alltags, über die Mama on the Rocks hier so leidenschaftlich schreibt? Weiterlesen

Der Soundtrack meines Lebens: „Schlachtplatte“ von Patent Ochsner

„Ein Tag, ein Album. Keine Kommentare, nur das Album“ ist ein Facebookspiel, das zur Zeit die Runde macht. Ich gehe die Schachteln mit den CDs durch und so viele Gedanken gehen mir dabei durch den Kopf, dass ich die Sache mit den „keinen Kommentaren“ nicht schaffe. CD, das war damals ja ein voll neues, heisses Ding. Wir hatten ja noch Kassetten und am Sonntag Nachmittag sassen alle Schweizer Jugendlichen neben den Radiogeräten und drückten <play><rec> sobald der Hitparadenmoderator die Klappe hielt. Ja, so war das damals in den achziger Jahren des letzten Jahrtausends…

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Cheibe Winter

Ich müsste wieder mal was schreiben.

Sollte noch dies und das erledigen, machen, tun.

Aber der Winter ist diese Zeit. Seit Jahren diese Zeit für mich. Man könnte sagen: Irgend etwas ist immer… aber seien wir ehrlich: „Etwas“ ist immer nur dann wenn ich nicht akzeptiere, was tatsächlich los ist. Weiterlesen

Frau steht an einer Wegkreuzung im Park

Entscheidungen

Mein allererster Vorgesetzter nach der Uni war ein Amerikaner. Frisch von der Uni und von Marketing keine Ahnung habend (ich habe Soziologie studiert, nicht BWL), lernte ich bei ihm das Marketinghandwerk by doing. Er fand im Vorstellungsgespräch, dass ich es drauf habe, und zeigte mir, wie es ging.

Von einem Tag auf den anderen betreute ich also ein Budget von über einer Million Franken. Wenn man, wie ich damals als Studentin, von 10’000 Franken im jahr gelebt hat und plötzlich mit solchen Summen umgehen musste, erstarrt man vor Ehrfurcht, kriegte Schweisshände und gewaltiges Muffensausen. Also mir ging es jedenfalls so! Weiterlesen

Nachtaufnahme mit zunehmenden Neumond über einem Feld

Das war mein Oktober 2017

Da ich zur Zeit kaum zum Bloggen komme, hier ein paar Gedankensplitter, die es im letzten Monat immerhin bis in die Entwürfe geschafft haben.

 

Schlimme Dinge passieren. Eine 17jährige starb von einem Tag auf den anderen an einer unbekannten Krankheit. Ein junger Familienvater liegt nach einem Gehirnschlag aus heiterem Himmel im Koma auf der Intensivstation, seine Frau und Töchter wissen nicht, wie weiter. Die Kinder im Dorf bleiben natürlich nicht unberührt und stellen vielen Fragen, die nicht immer einfach zu beantworten sind. Weiterlesen

Brief an mein 20jähriges Ich

Hallo Du,

Beim Aufräumen bist du mir in die Hände gefallen. Lange habe ich nicht an dich gedacht. Du sitzt da, im Studentenheim auf der Küchenkombination, vor Dir ein Glas Rotwein und in der Hand die obligate Zigarette. Sie wird dich noch manches Jahr lang begleiten und du wirst sie erst weglegen, dann aber endgültig, als du mit Deinem Sohn schwanger bist. Bis du schwanger wirst, wird es kein einziges Bild von dir geben, in dem du nicht eine brennende Zigarette in der Hand hältst oder hinter dem Rücken versteckst. Du findest das nicht schlimm, denn du rauchst gerne, magst den Geschmack und überhaupt: Alle coolen Menschen rauchen. Weiterlesen

vereiste Hagebutte

Fragebogen 2016

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Alles in allem gar nicht so übel. Eine 8 würde ich sagen, so übers Jahr aus gerechnet.

 

2. Äusserliche Veränderungen?

Ich bin letzten April 45 geworden, das darf man mir auch ansehen. Mein Kleidungsstil wird sich wohl nicht mehr wesentlich verelegantisieren. Die Haare sind immer noch im Hagazussa-Style. Mir gefällt’s. Ab- oder zugenommen habe ich nicht wesentlich, aber mich deucht, ich sei etwas besser in Form als Anfang ’16. Weiterlesen

Erschöpfung

Flashback

Im Rahmen der Einschulung unseres Kurzen muss einiges abgeklärt werden und in diesem Zusammenhang muss ich unter anderem Informationen in den alten medizinischen Akten des Kurzen zusammensuchen.

Ein paar Sätze und alles ist wieder da. Dabei habe ich seit Ewigkeiten nicht daran gedacht. Weiterlesen

Trekkie Mom

I’ll never force my children into religion.
When the right time comes, I’ll explain to them the differences and they can choose between Star Trek and Star Wars.
(Quelle: Internet)

Meine eigene Wahl habe ich vor langer Zeit getroffen: Ich bin eine Trekkie Mutter. Die sind wie normale Mütter, nur cooler. Ich habe alle TOS (die Originalserie mit Kapt’n Kirk) gesehen, und mehrfach alle Folgen von TNG („The next generation“, auf Deutsch „Das nächste Jahrhundert“). Star Trek TNG ist meine liebste Fernsehserie. Deep Space Nine habe ich einmal durch, auch das sind interessante Geschichten aber höchstens als Ergänzung zu TNG, nicht als eigenständige Serie. Voyager hingegen habe ich ebenfalls geliebt, Janeway ist fast so sehr mein Lieblingscaptain wie Picard. Weiterlesen