Archiv der Kategorie: Forschung

Wandtafel mit Schriftzug "well done"

Nachgeforscht: Übertriebenes Loben schadet dem Selbstbewusstsein

(dies ist die überarbeitete Version eines Postings vom März 2014)

Nach den Lesen von Alfie Kohns „Punished by Rewards (auf Deutsch „Liebe und Eigenständigkeit“ – Werbelink) war ich imemr ein wenig skeptisch gegenüber dem, was ich auf unseren Reisen in Grossbritannien im Umgang mit Babys und Kinder erlebt hatte. Überall nur „good boy“ und „good girl“, „well done“ und „terrific“ und zwar mit der Giesskanne und ohne mit der tatsächlichen Leistung des Kindes zusammenzuhängen.

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Psychische Gesundheit in der Schwangerschaft: Einladung zur Teilnahme an einer Studie des psychologischen Instituts der Universität Zürich

Zu Beginn meiner ersten Schwangerschaft kam so einiges zusammen: Zuerst erhielten wir die Kündigung für die Wohnung in der wir 16 Jahre gelebt hatten. Wir mussten vor die Schlichtungsstelle und konnten zwar nicht in der Wohnung bleiben, bekamen aber drei Jahre zugesprochen, um uns etwas Neues zu suchen. Wenige Wochen später erhielt ich auf der Arbeit die Kündigung. Aufgrund der Schwangerschaft war die Kündigung zwar nichtig, aber mein Vorgesetzter, der mir gekündigt hatte, wollte nicht mehr mit mir zusammenarbeiten und die Geschäftsleitung besorgte mir einen Arbeitsplatz in der Qualitätskontrolle, der nichts mit meiner bisherigen Tätigkeit zu tun hatte. Es war keine schöne Situation und ich war zwar in einem sympathischen Team gelandet, hatte aber keine Freude an meiner Tätigkeit. In der 15. Schwangerschaftswoche erfuhr ich, dass das Baby gestorben war. Weiterlesen

schlafen im familienbett, co-sleeping

SIDS Risiko im Familienbett

Im Sommer 2013 schreckten die Resultate einer neuen Metastudie aus England weltweit Eltern auf, die gemeinsam mit ihren Kindern im Familienbett schlafen. In diesem Artikel für die kasseler Online-Plattform lokalo24.de habe ich beschrieben, unter welchen Umständen das Schlafen im Familienbett für das Baby gefährlich bzw. sicher ist.

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Campen gegen Schlafprobleme

In diesem Artikel aus dem Jahr 2013 beschrieb ich für die kasseler Onlineplattform lokalo24.de eine einfache Methode, die nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Säuglinge hilfreich sein könnte, wenn sie Mühe mit dem Schlafen haben.

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bunte Pillen als Illustration für den Artikel

ADHS: Individuelle Therapien statt Pillen für alle (bei lokalo24.de)

ADHS ist eines dieser Themen, bei dem die meisten eine Meinung, aber nur wenige eine Ahnung haben. Mit dem folgenden Artikel bei lokalo24.de möchte ich einen Überblick über den aktuellen Stand geben. Diesen Artikel schrieb ich Anfang 2014 für die kasseler Internetplattform lokalo24.de. Weiterlesen

Sie macht die Hausarbeit und er befürchtet, dass sie zu kurz kommt

Wisst ihr noch? „Ich manage ein kleines Familienunternehmen“ als synonym für das Dasein als Hausfrau? Trotz der vorwerk’schen Bemühungen, Hausfrauentum aufzuwerten, hat sich in den letzten 20 Jahren nicht viel geändert.

(dieser Artikel erschien zuerst bei lokalo24.de) Weiterlesen

schlafen im familienbett, co-sleeping

Lauert der Tod im Elternbett?

Im Mai 2013 wurde von einem Forscherteam rund um Robert Carpenter der London School of Hygiene & Tropical Medicine eine Studie veröffentlicht, die Familienbett-Eltern weltweit aufschreckte. In Bed sharing when parents do not smoke: is there a risk of SIDS? haben die Forscherinnen und Forscher fünf grosse Vergleichsstudien statistisch analysiert um herauszufinden, ob das Schlafen im Elternbett für einen Säugling ein erhöhtes Risiko darstellt, an plötzlichem Kindstod (SIDS, sudden infant death syndrome) zu sterben.

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Exzessiver Fernsehkonsum und kriminelle Karriere

Am 18. Februar 2013 wurde die Neuseeländische Studie „Childhood and Adolescent Television Viewing and Antisocial Behavior in Early Adulthood“ in der US-amerikanischen Zeitschrift Paediatrics veröffentlicht. Es handelt sich um eine Langzeituntersuchung zu exzessivem Fernsehkonsum in der Kindheit und antisozialem Verhalten im jungen Erwachsenenalter. Dazu wurden 1037 zwischen 1972 und 1973 geborene Menschen in regelmässigen Abständen zu ihrem Fernsehkonsum interviewt.  Besonderes Augenmerk richteten die Forscher/innen auf die täglichen Fernsehstunden zwischen 5 und 15 Jahren, die verglichen wurden mit kriminellen Handlungen, gewalttätigen Handlungen und Überzeugungen, der Diagnose von antisozialen Persönlichkeitsstörungen und aggressiven Persönlichkeitszügen mit 26 Jahren. Weiterlesen