Archiv der Kategorie: Gesundheit und Krankheit

Zigarettenpause

Ich mochte den Geruch von brennenden Zigaretten schon als Kind. Mit 16 habe ich nicht aus Coolness oder Gruppendruck mit Rauchen angefangen, sondern weil ich Zigaretten so gerne roch.

Damit aufgehört habe ich erst nach meiner Fehlgeburt.

Es ist jetzt 10 Jahre und 7 Monate her, dass ich keine Zigarette mehr geraucht habe. Weiterlesen

Psychische Gesundheit in der Schwangerschaft: Einladung zur Teilnahme an einer Studie des psychologischen Instituts der Universität Zürich

Zu Beginn meiner ersten Schwangerschaft kam so einiges zusammen: Zuerst erhielten wir die Kündigung für die Wohnung in der wir 16 Jahre gelebt hatten. Wir mussten vor die Schlichtungsstelle und konnten zwar nicht in der Wohnung bleiben, bekamen aber drei Jahre zugesprochen, um uns etwas Neues zu suchen. Wenige Wochen später erhielt ich auf der Arbeit die Kündigung. Aufgrund der Schwangerschaft war die Kündigung zwar nichtig, aber mein Vorgesetzter, der mir gekündigt hatte, wollte nicht mehr mit mir zusammenarbeiten und die Geschäftsleitung besorgte mir einen Arbeitsplatz in der Qualitätskontrolle, der nichts mit meiner bisherigen Tätigkeit zu tun hatte. Es war keine schöne Situation und ich war zwar in einem sympathischen Team gelandet, hatte aber keine Freude an meiner Tätigkeit. In der 15. Schwangerschaftswoche erfuhr ich, dass das Baby gestorben war. Weiterlesen

bunte Pillen als Illustration für den Artikel

Faktencheck ADHS (drüben bei hyperaktiv.rocks)

ADHS gibt wieder zu reden und natürlich will die Pharmamafia unsere Kinder – bzw. nur die Buben – zu drogenabhängigen, gefügigen Zombies machen. So sieht es jedenfalls aus, wenn man dem Artikel Glauben schenkt, der zur Zeit in den sozialen Medien die Runde macht. Da dieser Artikel alle paar Jahre wieder auftaucht, habe ich mir die Mühe gemacht, ihn für hyperaktiv.rocks im Detail aufzudröseln und die darin enthaltenen Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.

Zum Resultat geht’s hier lang, bitte sehr: Faktencheck: „Wie unsere Kinder zerstört und zu Drogenabhängigen gemacht werden“

Wer bezahlt den Dolmetscher im Spital?

Dieser Beitrag im Schweizer Radio von vor ein paar Tagen hat im Facebook zur gewohnten Polemik besorgter Bürger geführt.

„Wer hier leben will soll gefälligst deutsch lernen und wer er das nicht will, soll er den Dolmetscher aus der eigenen Tasche bezahlen.“

Jep. Wenn es nicht so kompliziert wäre, dann wäre es eigentlich ganz einfach.

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Kommentierte Linksammlung zum Thema Impfen und Impfkritik

Zu keinem Thema wird momentan so viel Unsinn geschrieben, wie zum Impfen. In Anbetracht der Tatsache, dass zur Zeit in Ländern wie Madagaskar oder der Ukraine Tausende von Menschen an Masern sterben und die Masernfälle in allen Industrienationen am Steigen sind, tut objektive und korrekte Information tut Not. Aus diesem Grund habe ich mich auf die Suche nach Artikeln gemacht, die die Problematik wissenschaftlich beleuchten und so erklären, dass auch Anna und Otto Normalsterblich durchblicken können.

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schlafen im familienbett, co-sleeping

SIDS Risiko im Familienbett

Im Sommer 2013 schreckten die Resultate einer neuen Metastudie aus England weltweit Eltern auf, die gemeinsam mit ihren Kindern im Familienbett schlafen. In diesem Artikel für die kasseler Online-Plattform lokalo24.de habe ich beschrieben, unter welchen Umständen das Schlafen im Familienbett für das Baby gefährlich bzw. sicher ist.

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Campen gegen Schlafprobleme

In diesem Artikel aus dem Jahr 2013 beschrieb ich für die kasseler Onlineplattform lokalo24.de eine einfache Methode, die nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Säuglinge hilfreich sein könnte, wenn sie Mühe mit dem Schlafen haben.

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Überforderte Eltern, die ihre Kinder mit dem Smartphone ruhigstellen: Was man sieht und was man nicht sieht

Was man sieht

Diese Familie, die in ein Restaurant kommt, sich setzt und bestellt. Kaum ist die Bestellung aufgegeben, drücken die Eltern ihrem Sohn ein Handy in die Hand und er fängt an, damit zu spielen.

Furchtbar! Kann das Kind nicht mal fünf Minuten geduldig warten? Wie soll es das denn bitte schön lernen, wenn man ihn immer gleich elektronisch ruhig stellt? Und überhaupt: Im Restaurant? Um diese Zeit?! Mit Kindern, die nicht einfach mal still am Tisch sitzen sollen, muss man eh nicht ins Restaurant, die stören sowieso nur die anderen Gäste.

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