Torben Kuhlmann: „Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“

(Diese Rezension wurde mir diktiert von Super-Hulk, 7.5 Jahre alt)

 

 

Handlung

Die kleine Maus Armstrong schaute in ihr Teleskop weil sie wollte in einer Rakete auf den Mond fliegen. Und nachher zeichnete sie Pläne. Und nachher wollte sie einen Vortrag machen aber das Einzige was die Mäuse wollten, war der Käse. Und nachher war die Maus ganz, ganz fest enttäuscht und nachher versucht sie es nochmal aber dafür sagt sie, dass der Mond aus Käse ist und hat ein Käseplakat. Und nachher schaffte sie es nochmal mit ihrem Vortrag und die anderen haben zugehört.

Und nachher hatte sie einen Brief bekommen weil eine Mäusefreundin ihr geschrieben hat. Und nachher geht sie an den Bahnhof zum Warten bis ein Zug kam. Und nachher ging sie ins Museum. Und nachher ging sie ganz stolz mit ihren Plänen und dann sah sie ein kleines Mauseloch und nachher ging sie dort hinein und traf eine alte Maus und ich glaube das war Lindberg aus dem anderen Buch. Und die hat gesagt du musst viel studieren.

Und nachher ging die Maus in die Universität und sitzte auf der Lampe. Und dann hat sie einen Raumanzug genäht. Und nachher ist sie ins Aquarium gesprungen und hat geschaut ob sie schnaufen kann. Und nachher hat sie auf dem Dach ein Katapult gebaut. Oh, aber das hat wirklich nicht gut funktioniert. Und nachher war sie einfach abgestürzt aber zum Glück hatte sie einen Fallschirm. Und mit dem Rollschuh hat sie eine Rakte gebaut und nachher hat sie im Haus alles angezündet. Das war aber wirklich eine dumme Idee. Und nachher kam die Feuerwehr.

Dann hat sie der alten Maus vom Museum telefoniert. Und die Menschen sind auf sie aufmerksam geworden. Das mit der Rakete war eine Dummheit gewesen weil jetzt wissen die Menschen dass die Maus eine Rakete baut.

Jetzt stiehlt die Maus Teile vom Auto und eine Konservenbüchse. Und nachher kamen die Männer mit dem Polizeihund und nachher geht die Weltraummaus in die irre coole Rakete und flog davon. Und dann haben die Mannen ihre Pläne angeschaut und dann haben sie eine Rakete gebaut. Und nachher war die Maus schon dort gewesen. Im Weltall kann man herumfliegen und fällt gar nicht auf den Boden.

Und nachher ist sie wieder zurückgekommen und nachher war sie wieder bei ihren Freunden. Und ihre Freunde machten ihr ein Plakat und darauf war geschrieben: „Willkommen zurück Mondmaus“. Und nachher waren die Astronauten da und haben ihren Plan gestohlen. Und nachher wo sie auf dem Mond angekommen sind sahen sie eine kleine Spur von der Weltraummaus und ihre kleine Flagge.

 

Was meint die Zielgruppe?

Alle wo gerne Astronauten haben, sollen das Buch kaufen. Aber ich will keine Werbung machen weil Werbung immer Lügen erzählt. Aber dieses Buch ist wirklich cool weil die kleine Maus so viel Mut hat und ihre Angst überwindet. Aber wer nicht so gerne Astronauten hat findet das Buch vielleicht nicht so cool.

 

Das Fazit der Erziehungsberechtigten

Mäuse sind cool, Mondraketen sind cool und die Geschichten und Zeichnungen von Torben Kuhlmann sind doppelt kuhl. Darum heisst er ja Kuhlmann.

Also, auch ganz ohne Werbung: Kaufen! Wobei ich da natürlich nicht ganz neutral bin, finde ich doch alles von Kuhlmann äusserst schön gezeichnet und erzählt. Armstrong ist eine äusserst gelungene Fortsetzung von Lindbergh (der übrigens auch vorkommt) und ausserdem richtig schön dick.

 

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Klappentext:

Die fantastsiche Geschichte der Mäuseluftfahrt geht weiter!

Amerika in den 1950er Jahren … Eine kleine, wissbegierige Maus beobachtet jede Nacht den Mond durch ein Fernrohr, während ihre Artgenossen einem höchst unwissenschaftlichen Käsekult verfallen sind. Kann der Mond wirklich aus Käse sein? Angespornt durch die Pionierleistungen der Mäuseluftfahrt, beschließt die kleine Maus, der Frage auf den Grund zu gehen. Sie fasst einen großen Entschluss: Sie wird als erste Maus zum Mond fliegen! In seinem zweiten großen Abenteuer einer kleinen Maus zeigt Torben Kuhlmann seine ganze Meisterschaft sowohl als Illustrator stimmungsvoller und eindrücklicher Bilder als auch als raffinierter Erzähler von spannenden Geschichten. Hier überzeugen alle liebevoll erfundenen Details.

„Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“
Torben Kuhlmann
Nord Süd Verlag, Zürich, 2016
ISBN 978-3-314-10348-3
Empfohlenes Alter: ab 5 Jahren

 

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vernetzt 2017

Vernetzt im Mai 2017

Meine Prioritäten haben wir im Team gesetzt: Zuerst das Kind, danach ich, dann meine Arbeit, und danach kommt der ganze Rest. Leider fällt mein Blog zur Zeit in die Kategorie “der ganze Rest” (und natürlich kommt der Mann und der Rest meiner Familie, FreundInnen und Verwandten noch vor dem Blog).

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Fünf Minuten mit voller Aufmerksamkeit ist besser als 50 Minuten halbherzig, schreibt Nadine von “Buntraum” sinngemäss. Wie recht sie damit hat, merke ich selber jeden Tag neu: Fünf Minuten.

Ganz unerwartet bin ich im Internet über eine Leidensgenossin gestolpert und mein seit Monaten angestauter innerer Stress hat sich in einem spontanen Heulkrampf Erleichterung verschafft.
Ich. Bin. Nicht. Allein.
Wer schliesst sich der Selbsthilfegruppe an?
Abendritual: “Werbung vorlesen”

Nachdem ich diesen Text gelesen habe verstehe ich die ganze Aufregung um die Stille Treppe nicht mehr. Die Stille Treppe ist die beste Erfindung seit… EVER. Jede Mutter braucht eine Stille Treppe! Lassen sie mich einfach auf der Stillen Treppe sitzen.

 

Gelesen im Herbst 2016

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Ihr seht, ich bin wirklich viel beschäftigt. Lesen tu ich viel, aber ich komme kaum dazu, die Bücher für euch schnell zu besprechen. Und bis ich dazu komme, habe ich alles schon wieder vergessen und darf sie ein zweites Mal lesen. Hier also ein paar von denen, die ich im letzten Jahr von September bis November gelesen habe (der Rest folgt dann nach und nach auf diesem Kanal): Continue reading

Ich bin ja flexibel

Ich werde angefragt, ob ich bei jenem Schulanlass mithelfen könnte, der an einem Nachmittag unter der Woche stattfindet. Weil ich als Selbständige im Homeoffice ja flexibel sei.

Es ist mein Arbeitstag. Ich sage nein.

“Du bist doch dein eigener Chef und kannst ja einfach zu einer anderen Zeit arbeiten.”

“Trotzdem, wenn ich da jede Woche eine Ausnahme machen würde, käme ich zu gar nichts.”

“Du weisst ja gar nicht, was du verpasst, wir haben da immer ganz viel Spass und die Kinder freuen sich.”

“Dann verpasse ich das halt. Die freuen sich auch ohne mich.”

“Aber du könntest doch wirklich locker frei nehmen, du arbeitest ja sowieso ständig.”

“Nimmt dein Mann auch frei?”

“Nein, weisst du, der ist selbständig und da kann man nicht einfach so frei nehmen, wer nicht arbeitet verdient auch nichts”

Suche den Fehler!

 

vernetzt 2017

Vernetzt im April 2017

Schon verrückt, jetzt ist der April auch schon wieder durch. Mit Ostern, Frühlingsferien, viel Gerenne und wenig Zeit für mich. Dafür hat Kurzer das Klettern für sich entdeckt und ich sitze lieber im Garten und trinke Mokka, als im Büro am Computer fremde Blogs zu lesen und eigene zu schreiben. Pech für Euch!

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Ich liebe Herrn Buddenbohms Schreibstil und könnte ihm stundenlang zulesen. Nun lernen auch seine Söhne in der Schule schreiben und zwar nach allen Regeln der Kunst: Hier eine schöne, interessante und treffende Überschrift.

Rike Drust alias Infemme spricht ein paar wahre Worte über Arschlocheltern und Elternbashing.

Kinderdok erzählt euch mal von Bellchen.

So Ihr Lieben,  das wär’s für diesen Monat leider schon wieder. Da ich zur Zeit beruflich sehr eingespannt bin, komme ich momentan kaum dazu, tagelang in fremden Blogs zu lesen. Deshalb schlage ich vor, diese Linksammlung in Zukunft nicht mehr monatlich herauszugeben, sondern immer dann, wenn eine rechte Handvoll interessanter Links und Artikel zusammengekommen ist.

 

Ahoiii: „Fiete – Die grosse Fahrt“

Diese Rezension wurde diktiert von „Super-Hulk“, alias Kurzer, 7.5 Jahre

 

Handlung

Am Hafen sind die drei Freunde am Hämmern. Und der Hinnerk möchte ein winzigkleines Probefährtchen machen. Nachher gehen sie alle schlafen. Und der Hinnerk kann einfach nicht schlafen. Und dann schleicht er sich an das Deck und drückt auf den Knopf drauf und die Botilda zuckert (sic!) ins grosse Meer hinaus.
Und einen Moment später macht die Botilda RUMMMS wenn sie an einen Felsen heran schlägt. Und der Hein und der Fiete schletzt es direkt durch die Gegend und der Hinnerk ist tief eingeschlafen und dann ist er auch aufgewacht. Continue reading

vernetzt 2017

Vernetzt im März 2017

So, der März wäre auch schon wieder durch. Für mich wars ein schneller Monat, mit viel Routine aber auch viel Denkarbeit im Hintergrund, die halt nicht unbedingt an die Oberfläche kommt. Das Wenigste davon ist für die Öffentlichkeit bestimmt, auch wenn diese früher oder später die Resultate davon zu Gesicht bekommen wird. Continue reading

Brief an mein 20jähriges Ich

Hallo Du,

Beim Aufräumen bist du mir in die Hände gefallen. Lange habe ich nicht an dich gedacht. Du sitzt da, im Studentenheim auf der Küchenkombination, vor Dir ein Glas Rotwein und in der Hand die obligate Zigarette. Sie wird dich noch manches Jahr lang begleiten und du wirst sie erst weglegen, dann aber endgültig, als du mit Deinem Sohn schwanger bist. Bis du schwanger wirst, wird es kein einziges Bild von dir geben, in dem du nicht eine brennende Zigarette in der Hand hältst oder hinter dem Rücken versteckst. Du findest das nicht schlimm, denn du rauchst gerne, magst den Geschmack und überhaupt: Alle coolen Menschen rauchen. Continue reading

vernetzt 2017

Vernetzt im Februar 2017

Die Zeit läuft so schnell, dass die Abstimmungen vom 12. Februar schon in weite Ferne gerückt sind. An den Wochenenden waren wir mit dem Kurzen in der Skischule. Während der Kurze mit seiner Gruppe die Pisten unsicher machte, genossen der Mann und ich es einmal, ungestört miteinander reden zu können bzw. einfach zusammen dazusitzen und in dieselbe Richtung zu schauen, wie wir das im Leben 1.0 so oft zelebriert hatten. Man kommt als Eltern ja kaum mehr dazu, gemeinsam zu schweigen. So schade eigentlich. Viel schnee gab es Anfang des Monates und danach kam die grosse Kälte. Daneben ein Husten, der nicht wegging, und einiges im Privaten, das viel Zeit und Energie in Anspruch nahm, aber jetzt für den Moment ausgestanden sein sollte. Es gab Entscheidungen zu treffen und jetzt ist noch Sportwoche. Continue reading