Gelesen im Sommer 2017

Während den Sommerferien hat man Zeit und Ruhe, um viel zu lesen und vielleicht seinen Stapel ungelesener Bücher etwas abzubauen – könnte man meinen! Aber für eine Home-Office-Mompreneur ist natürlich das Gegenteil wahr: Da sind die sechs Wochen Schulferien im Sommer die strengste Zeit des Jahres, weil man Kind, Mann, Urlaub, Schwimmbad, Ausflüge, Sport, Zeit für sich, und die Arbeit irgendwie unter einen Hut bringen muss. Aber Lesen geht natürlich immer! Continue reading

Freilaufende Kinder

Alle zwei Jahre findet auf dem Schloss und im Städtchen ein Mittelalterfest statt.

Ich sehe viele Eltern in Öko-Kleidung, mit Tragetuch oder Tragehilfe, die liebevoll und bedürfnisorientiert mit ihren Babys und Kindern umgehen.

Aber ich sehe keine freilaufenden Kinder im Schulalter. Unser Kurzer (8) ist der Einzige, der unbeaufsichtigt herumläuft.

Er geht zu anderen Kindern hin – auch solchen, die er noch nicht kennt – und fragt sie, ob sie mitkommen wollen (kämpfen, mit dem Feuer spielen, Trapper-Brote backen, Äpfel “klauen”, die Wachen angreifen,…).

Andere Eltern sind irritiert.

Aber wieso? Wären nicht wild laufende Kinderhorden der natürliche Zustand von Kindern im Alter von zirka 7 bis 10 Jahren?

Ich frage mich, wann das artgerechte Leben, das Eltern für ihre Babys noch umzusetzen versuchen, für das Kind endgültig vorbei ist. Bereits mit der ersten Autonomiephase? Mit der so genannten “Wackelzahn-Pubertät”?

Mein Sohn kommt so alle Stunde schnell nachhause, pinkeln, ein Glas Wasser trinken und läuft gleich wieder los. Erhitzt, mit roten Wangen, voll in seinem Mittelalter-Film.

Das werden in ein paar Jahrzehnten seine schönsten Erinnerungen sein: Wie er als Schulbub das ganze Wochenende lang allein oder mit anderen Kindern über den Mittelaltermarkt gerannt ist, verkleidet als Ritter, mit Holzschwert und Holzschild, und eine Ewigkeit lang immer nur das getan hat, was er wollte

In seiner Kinderwelt, in der Erwachsene und Autoritätspersonen für einmal nur Dekoration waren.

Ich fühle mich gerade sehr privilegiert, dass ich meinem Sohn solche Erlebnisse und Erinnerungen ermöglichen kann. Gleichzeitig frage ich mich, wo all die anderen Kinder sind…

 

Liebe Eltern, lasst doch die ätherischen Spagyrik-Blüten-Salz-Globuli mal stecken

Liebe Eltern,

Die Schule hat vor einer, für manche vor zwei Wochen angefangen, die langen Ferien sind vorbei und die Kinder müssen sich an einen neuen, härteren Rhythmus gewöhnen.

Sie sind überreizt, aggressiv, überdreht und finden Abends kaum zur Ruhe. Continue reading

Gelesen im Frühling 2017

Bevor ich in die Sommerpause gehe, möchte ich noch meine letzten Leseerlebnisse mit Euch teilen. Viel Spass damit!

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Torben Kuhlmann: „Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“

(Diese Rezension wurde mir diktiert von Super-Hulk, 7.5 Jahre alt)

 

Handlung

Die kleine Maus Armstrong schaute in ihr Teleskop weil sie wollte in einer Rakete auf den Mond fliegen. Und nachher zeichnete sie Pläne. Und nachher wollte sie einen Vortrag machen aber das Einzige was die Mäuse wollten, war der Käse. Und nachher war die Maus ganz, ganz fest enttäuscht und nachher versucht sie es nochmal aber dafür sagt sie, dass der Mond aus Käse ist und hat ein Käseplakat. Und nachher schaffte sie es nochmal mit ihrem Vortrag und die anderen haben zugehört. Continue reading

Gelesen im Herbst 2016

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Ihr seht, ich bin wirklich viel beschäftigt. Lesen tu ich viel, aber ich komme kaum dazu, die Bücher für euch schnell zu besprechen. Und bis ich dazu komme, habe ich alles schon wieder vergessen und darf sie ein zweites Mal lesen. Hier also ein paar von denen, die ich im letzten Jahr von September bis November gelesen habe (der Rest folgt dann nach und nach auf diesem Kanal): Continue reading

vernetzt 2017

Vernetzt im April 2017

Schon verrückt, jetzt ist der April auch schon wieder durch. Mit Ostern, Frühlingsferien, viel Gerenne und wenig Zeit für mich. Dafür hat Kurzer das Klettern für sich entdeckt und ich sitze lieber im Garten und trinke Mokka, als im Büro am Computer fremde Blogs zu lesen und eigene zu schreiben. Pech für Euch!

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Ich liebe Herrn Buddenbohms Schreibstil und könnte ihm stundenlang zulesen. Nun lernen auch seine Söhne in der Schule schreiben und zwar nach allen Regeln der Kunst: Hier eine schöne, interessante und treffende Überschrift. Continue reading