vernetzt 2017

Vernetzt im Dezember und Januar 2017

Verlinkt, die Silvesterausgabe, 100% Weihnachtsfrei. Und Dezemberfrei. Eigentlich einfach mit Verspätung, aber trotzdem von Herzen.

Ach, vergesst es. Das eigentliche Problem ist, dass hier seit Dezember ständig jemand krank war und ich jede freie Minute mit dem Geldjob verbrachte, und dann musste ich noch einen neuen Laptop einrichten und den alten für den Kurzen zwäg machen. Und den vom Sturmwetter gelangweilten Kurzen beschäftigen. Und einen Mindstorm bauen helfen.
Daneben habe ich fleissig an einem neuen Projekt gewerkelt, das ich euch hiermit sehr stolz und mit Freude vorstelle (es gibt dann noch einen ganzen Artikel dazu):
hyperaktiv.rocks – das Online-Magazin mit Ressourcen für Familien mit hyperaktiven Kindern

Viel Spass beim Entdecken!

Und wie (fast) immer Ende Monat hier noch ein paar Links zu anderen Blogartikeln, die mich im Laufe des Monats auf die eine oder andere Weise beeindruckt oder zum Nachdenken gebracht haben:

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Von Frau Gminggmang hat die Bloggerwelt schon lange nichts mehr gehört. Also nicht nichts natürlich, denn sie hat ja eben erst ein Buch veröffentlicht. Aber auf ihrem Blog war deswegen verständlicherweise Funkstille. Schade, dass ihr erstes Posting seit einem Jahr ein so trauriges Thema zum Thema hat: Herr Nächstbar schaufelt nicht mehr.

Warum ich blogge, schreibt der Kinderdok. Ich hätte es auch nicht besser ausdrücken können.

Das Kiddo schläft immer noch schlecht und Liz fängt an, sich deswegen selbst in Frage zu stellen. Wie kenne ich das gut! Immer wenn mit dem Kurzen etwas nicht so läuft, wie es sollte, suche ich nach Möglichkeiten, um mir selbst die Schuld daran zu geben. Dabei sind die Dinge manchmal einfach so, wie sie sind, und irgendwann gehen sie auch wieder vorbei. Liz, es wird besser, versprochen! Kein Schlaf, nirgends.

 

Wegen der Sache mit den Placebo-Globuli

Das Problem, dass heutzutage Kinder mit Homöopathika schon von klein auf konditioniert werden, jedes noch so kleine Wehwehli gleich mit “Medikamenten” zu behandeln, habe ich ja hier und hier schon kritisch erwähnt.

Die aktuelle Diskussion um die Placebo-Globuli jedoch schlägt dem Fass den Boden aus. Ein deutscher Apotheker verkauft Placebo-Globuli (also solche ohne Wirkstoff, ernsthaft!) für Geschwister von kranken Kindern, damit sie nicht eifersüchtig werden, weil das kranke Geschwister Globuli bekommt. Continue reading

Gelesen im Herbst 2017

Nicht, dass ich in diesem Herbst sehr viel zum Lesen gekommen bin. An den meisten Abenden habe ich es nur knapp bis zum Computer geschafft, wo ich mir noch eine Folge Bones oder etwas ähnlich Gehaltvolles reinzog, und meistens schon während des Guckens einschlief. Aber ein Leben ohne Buchstaben wäre kein Leben… Continue reading

vernetzt 2017

Vernetzt im November 2017

Ihr fragt euch sicher, was ich die ganze Zeit so mache. Ausser in einem 50% Arbeitspensum nicht nur 50 Wochenstunden Arbeit, sondern auch noch mindestens 3 Eishockeytrainings, ehrenamtliche Posten, die Arbeit als Einwohnerrätin und den <hüstel> Haushalt unterzubringen? Naja, letzten Monat habe ich auch noch einen Bloggerkongress mitorganisiert und einen Grossauftrag erfolgreich abgeliefert. Hier gibts übrigens eine Nachlese der Swiss Blog Family 2017.
HIer wie immer meine monatliche Sammlung von Blogartikeln, die mich im Laufe des letzten Monates zum Nachdenken gebracht, geärgert oder sonst wie inspiriert haben. Continue reading

Frau steht an einer Wegkreuzung im Park

Entscheidungen

Mein allererster Vorgesetzter nach der Uni war ein Amerikaner. Frisch von der Uni und von Marketing keine Ahnung habend (ich habe Soziologie studiert, nicht BWL), lernte ich bei ihm das Marketinghandwerk by doing. Er fand im Vorstellungsgespräch, dass ich es drauf habe, und zeigte mir, wie es ging.

Von einem Tag auf den anderen betreute ich also ein Budget von über einer Million Franken. Wenn man, wie ich damals als Studentin, von 10’000 Franken im jahr gelebt hat und plötzlich mit solchen Summen umgehen musste, erstarrt man vor Ehrfurcht, kriegte Schweisshände und gewaltiges Muffensausen. Also mir ging es jedenfalls so! Continue reading

Nachtaufnahme mit zunehmenden Neumond über einem Feld

Das war mein Oktober 2017

Da ich zur Zeit kaum zum Bloggen komme, hier ein paar Gedankensplitter, die es im letzten Monat immerhin bis in die Entwürfe geschafft haben.

 

Schlimme Dinge passieren. Eine 17jährige starb von einem Tag auf den anderen an einer unbekannten Krankheit. Ein junger Familienvater liegt nach einem Gehirnschlag aus heiterem Himmel im Koma auf der Intensivstation, seine Frau und Töchter wissen nicht, wie weiter. Die Kinder im Dorf bleiben natürlich nicht unberührt und stellen vielen Fragen, die nicht immer einfach zu beantworten sind. Continue reading

vernetzt 2017

Vernetzt im Oktober 2017

Oktober. Lang und kalt und sehr, sehr stressig.

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Karin Bergstermann (Geschichte der Säuglingspflege) bekam, als sie vor den Wahlen in Deutschland dazu aufrief, “nicht rechts” wählen zu gehen, um den Einzug der AfD in den Bundestag zu verhindern, von einigen Frauen heftigen Gegenwind. Sie solle sich doch bitte aus der Politik raushalten und weiter über Säuglingspflege schreiben, hiess es in erster Linie. Continue reading

Buch-Cover des Bilderbuches "Wie die Zeit vergeht" von José Sanabria aus dem Nord-Süd-Verlag

José Sanabria: „Wie die Zeit vergeht“

(Diese Rezension wurde mir diktiert von Super-Hulk, 8 Jahre alt)

 

Handlung

Als erstes ist das einfach ein ganz normales Passagierschiff. Nachher ist es eine Autofähre gewesen. Nachher ist es ein Fischerboot gewesen. Und nachher ist es ein ganz normales Schiff gewesen aber das kaputt gegangen ist und niemand konnte es mehr brauchen.

Zuerst ist da dann eine reiche Familie und die hatten ein schönes Leben. Und dann haben sie viele Sachen gekauft. Und nachher wurde das Haus noch kleiner. Und dann mussten sie nochmal in den Hafen zügeln. Und nachher ist ein Mann gekommen der hat sie verjagt. Continue reading

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Vernetzt im September 2017

September, die ersten bunten Blätter an den Bäumen, Eishockey bis zum Abwinken. Ich kann die unbequemen Stühle im Stadion schon nicht mehr sehen und die Saison hat noch nicht mal richtig angefangen. Der kleine Torhüter, der mich Mama nennt, hat vier Trainings in der Woche, dazu an manchen Wochenenden Meisterschaftsturniere. Organisatorisch ist das für mich eine echte Herausforderung und wir werden wohl noch ein zweites Auto zulegen müssen, sonst ist das gar nicht zu stemmen. Und ich kaufe mir die neuesten elektronischen Gadgets, um auch unter diesen widrigen Umständen irgendwie arbeiten oder doch wenigstens auf anderen Blogs herumsurfen zu können. In Deutschland waren Wahlen, in der Schweiz wurde die Rentenreform an die Wand gefahren und in China ist ein Sack Reis umgefallen. Continue reading