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Überforderte Eltern, die ihre Kinder mit dem Smartphone ruhigstellen: Was man sieht und was man nicht sieht

Was man sieht

Diese Familie, die in ein Restaurant kommt, sich setzt und bestellt. Kaum ist die Bestellung aufgegeben, drücken die Eltern ihrem Sohn ein Handy in die Hand und er fängt an, damit zu spielen.

Furchtbar! Kann das Kind nicht mal fünf Minuten geduldig warten? Wie soll es das denn bitte schön lernen, wenn man ihn immer gleich elektronisch ruhig stellt? Und überhaupt: Im Restaurant? Um diese Zeit?! Mit Kindern, die nicht einfach mal still am Tisch sitzen sollen, muss man eh nicht ins Restaurant, die stören sowieso nur die anderen Gäste. Weiterlesen

Vernetzt im Februar 2015

ins Netz gegangen (funnytools / Pixabay)

ins Netz gegangen
(funnytools / Pixabay)

Im Februar war dann der Schnee da. Meterweise von dem nassen, kalten Zeugs. Die Kinder freuts, wer täglich sein Auto ausgraben muss, etwas weniger. Momentan regnet und schneit es in etwa gleichermassen.
Kurzer langweilt sich während der Sportwoche zu Tode, da all seine Kumpels in die Skiferien gefahren sind, während ich und sein Papa arbeiten müssen. Wenigstens hat er vom Arzt das OK bekommen, wieder Eishockey zu spielen und Schlitten zu fahren.

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Mit diesen Helden sind wir aufgewachsen. Nicht alle haben den Weg aus dem 1980er Jahre-Ruhm mit Anstand geschafft: Legenden in Lederslippern.

Nieselpriem schreibt über den Kloss im Hals, den man als Mutter eines Aussenseiters öfter hat. Und trotzdem nicht viel mehr tun kann, als sein Kind mit aller Kraft zu lieben und es in den Arm zu nehmen.

Bei Scilogs gibt es „Blogewitter, Bloggen für Kinder„, wo verschiedene wissenschaftliche Themen Kindgerecht aufbereitet werden. Spannende Themen, spannend geschrieben! Wenn Eure Kurzen wissensmässig auch so unersättlich sind wie meiner, dann lest dort mal rein. Aber achtung: Suchtgefahr!

Was haben Schlaflernprogramme und Feminismus miteinander zu tun? Evolutionary parenting hat es für Euch aufgeschrieben: Sleep Training IS A Feminist Issue (Just Not in the Way You Think) (und hier in der deutschen Übersetzung von Nora Imlau: Schlaflernprogramme sind ein feministisches Thema)

Unser Reichtum geht auf Kosten anderer. Das wissen wir schon lange. Und doch tut es weh, dass eines unserer liebsten Spielzeuge so unsägliches Leid verursacht: Ein sauberes Handy gibt es nicht.

Das Flüchtlingsdrama in Syrien und Jordanien nimmt kein Ende. Ein hier wenig bekanntes und für die Opfer doch so schlimmes „Nebenthema“ ist der florierende Mädchen- und Frauenhandel mit Flüchtlingen: Tochter zu verkaufen. Die UNICEF berichtet, in Jordanien sei jedes dritte Mädchen unter 18 bereits verheiratet.

Die folgende Geschichte ist irgendwie tragisch, aber auch sympathisch. Ich glaube, das gäbe einen guten Film. Ein vernachlässigter Junge fängt an, sich als andere, als vermisste Kinder auszugeben, um Liebe und Aufmerksamkeit zu ergattern. Sogar ein Happy-End hat die Geschichte von Frédéric Bourdin: Das Chamäleon.

Pädophile sind Monster, so die gängige Meinung. Töten müsse man sie, kastrieren, lebenslang wegsperren. Aber was wäre, wenn es mein Sohn wäre? Ein bedrückender Artikel im Spiegel: Nachts im Kinderzimmer.